Einsteiger Guide zu Relayer

Von Alex Krause am 11. April 2022
Publisher: Clouded Leopard Entertainment
Release: 24. März 2022
Genre: Simulation | RPG
Entwickler: Kadokawa Games
Verfügbar für: PS4 | PS5
USK Altersfreigabe: 12

Relayer präsentiert sich im Test als unterhaltsame Rundenstrategie, bei der wir immer wieder den Kampf gegen scheinbar übermächtige Gegner antreten. Damit ihr von den Relayern oder sonstigen Gegnern nicht komplett überrollt werdet, haben wir hier ein paar nützliche Einsteigertipps, welche uns durch die zahlreichen Kämpfe geholfen haben.

  • Sorgt für eine homogene Mischung: Sämtliche Einheiten in Relayer haben ihre Daseinsberechtigung. Auch die im Kampf vermeintlich schwachbrüstigen Unterstützungseinheiten haben nützliche Fähigkeiten, die den Kampf zu euren Gunsten drehen können.
  • Euer bester Freund, der Köder: Die Köder-Einheit des Unterstützers ist enorm wertvoll. Denn die Feinde in Relayer konzentrieren sich meist auf die Einheit, welche die größte Aggro angehäuft hat, sprich die Einheit, welche ihnen bisher am meisten Feuer unter dem Hintern gemacht hat und am auffälligsten war. Erzeugt ihr jedoch den Köder, wird dieser mit einer derart hohen Aggro ausgestattet, dass die Feinde sich liebend gerne zuerst auf ihn stürzen. In Verbindung mit seiner hohen Lebensenergie hält er durchaus mal zwei oder drei Angriffe aus. Zeit genug für euch, währenddessen die abgelenkten Gegner ordentlich zu beharken und zu dezimieren.
  • Nutzt taktische Rückzüge: Stirbt eine eurer Einheiten den Heldentod im Frontkampf, dann steht sie euch im weiteren Verlauf des Kampfes nicht mehr zur Verfügung. Zudem gibt es abseits von vorgegebenen Storyevents keine Verstärkung mehr während des Einsatzes. Falls ihr also noch die Möglichkeit haben solltet, eure angeschlagene Einheit abzusetzen, dann tut das auch und versucht, außer Reichweite der Gegner zu kommen, um euch dann komplett zu heilen. Die Kampfarenen sind meist nicht so groß, sodass ihr im Anschluss schnell wieder zurück im Geschehen seid.
  • Bekämpft Feuer mit Wasser: Bedenkt immer, dass euch die Feinde kontern, wenn ihr Einheiten der gleichen Klasse bekämpft. Geht ihr zum Beispiel mit eurem Schwertkämpfer gegen einen anderen Schwertkämpfer in den Nahkampf, so wird euch dieser auch Schaden zufügen. Und das nicht zu wenig. Feuert ihr jedoch mit dem Schützen aus etwas Entfernung auf den Schwertkämpfer, kann dieser nicht reagieren. Ihr spart somit einiges an Schaden.
  • Nutzt die Konter-Funktion eurer Einheiten. Die Zugreihenfolge von euch und euren Gegnern ist fest vorgegeben. Greift ihr zuerst an, kassiert ihr eventuell wie oben beschrieben einen Konter. Im Anschluss ist der Gegner dran und gibt euch dann den Rest. Das solltet ihr bei euren Angriffen stets im Hinterkopf behalten und eventuell den Gegner auch einfach mal kommen lassen. Dann macht ihr den Konterschaden und könnt ihm im Anschluss vielleicht den Rest geben.
  • Verteidigung ist die halbe Miete: Rückt ihr vor, seid aber noch außer Reichweite für einen direkten Angriff, so nutzt statt Standby gerne mal die Verteidigungsoption. In dem Fall nimmt eure angegriffene Einheit zwar Schaden, dieser ist jedoch stark reduziert. Natürlich baut ihr hier weniger Punkte für die Spezialfähigkeiten auf, doch die nützen euch sowieso nicht viel, wenn eure Einheit beim Vorrücken bereits schwer getroffen wird.
  • Gebt angeschlagenen Feinden wenn möglich den Rest: Jede Feindeinheit weniger auf dem Raster kann euch im Anschluss keinen Schaden mehr zufügen oder sonst irgendwie ärgern. Habt ihr also die Wahl zwischen Angriffen auf einen frischen und einen angeschlagenen Gegner, so solltet ihr zuerst die angeschlagene Einheit treffen. Die frische Einheit wird euch wahrscheinlich so oder so im nächsten Zug Schaden zufügen, aber den Schaden der angeschlagenen Einheit spart ihr euch.
  • Dezimiert die Handlanger: Bei Bosskämpfen sollte man die den Boss unterstützenden Einheiten nicht außer Acht lassen. Diese unterstützen den Anführer mit für ihn nützlichen Buffs oder ärgern euch mit ihren Angriffen. Dezimiert man sie zuerst, steht der Boss am Ende alleine da, ein gefundenes Fressen. Zudem könnt ihr eure durch den Kampf mit den Handlangern angeschlagenen Einheiten vor dem finalen Angriff auf den Boss eventuell noch einmal heilen.
  • Achtet auf die Reichweite der Gegner: Die Funktion, den Angriffsradius der Gegner anzeigen zu lassen, ist durchaus hilfreich. Positioniert ihr euch am Rand außerhalb davon, so greifen euch die Gegner in der Regel noch nicht an, da ihr nicht in Reichweite seid. Zeit genug für euch, mehrere Einheiten zusammenzuführen, um dann einen effektiven Schlag auszuführen.
  • Nah- und Fernkämpfer: Generell ist ein Gespann aus Nah- und Fernkampfeinheit keine schlechte Wahl. Der Nahkämpfer verursacht ordentlich Schaden und steckt auch gut was weg, während der Späher beispielsweise aus sicherer Entfernung Statusveränderungen wirken, heilen oder dem Gegner den Rest geben kann.
  • Legt euch nicht mit allen gleichzeitig an: Die Feinde sind meist in verschiedenen Gruppen organisiert, die in unterschiedlichen Bereichen des Rasters starten. Kommen wir nicht in den Aktionsradius einer der Gruppen, greifen sie uns in der Regel auch nicht an. Damit können wir uns zunächst auf eine einzelne Formation konzentrieren, ohne an allen Fronten gleichzeitig kämpfen zu müssen.
  • Achtet auf die Umgebung: Auch wenn das Spielfeld in Relayer immer flach ist, können euch verschiedene Objekte wie Kisten, Felsbrocken oder Säulen im Weg sein. Außer den Waffen der Späher-Einheit kann niemand sonst über diese Barrieren schießen. Gerade, wenn ihr auf einen Feind hinter einer Reihe von Felsbrocken zusteuert, solltet ihr darauf achten, welcher Einheitentyp euch gegenübersteht. Natürlich könnt ihr dies auch zu eurem Vorteil nutzen, jedoch ist die Ausgangsbasis meist so, dass euch hier ohnehin Späher-Einheiten gegenüberstehen, wodurch ihr im Nachteil seid.
  • Stürmt nicht blindlings drauflos: Gilt eigentlich für viele Rundenstrategiespiele, aber sei dennoch einmal mehr erwähnt. Überlegt euch eure Züge und behaltet immer im Hinterkopf, in wessen Reichweite ihr damit kommt. Zwar kann auch eine aggressive Taktik zum Erfolg führen, jedoch führt diese öfters als einem lieb ist zu einem Mission-failed-Bildschirm.
  • Wiederholt vorherige Missionen: Im Spielverlauf sind die Levelanforderungen der Hauptmissionen meist ein gutes Stück über der Stufe eurer Einheiten. Die Missionen sind meist dennoch machbar, jedoch begegnet ihr den Gegnern eher auf Augenhöhe, wenn ihr ab und an mal im Battle-Simulator eine Mission wiederholt. Scheitert ihr, so behaltet ihr eure bis dahin gewonnen Erfahrungspunkte. Es ist also auch möglich, durch mehrmaliges Scheitern einer Hauptmission immer stärker zu werden.
  • Sammelt Kisten ein: Immer wieder findet ihr eine oder mehrere Kisten, die auf dem Spielfeld platziert sind. Bewegt ihr eine Einheit direkt daneben, könnt ihr den Inhalt bergen. Das sind meist Reparaturkits, welche ihr somit nicht extra kaufen müsst. Gerade gegen Ende einer Partie, wenn euer Sieg schon feststeht, lohnt es sich vielleicht, diese noch einzusammeln.
  • Geschicktes Aufleveln: Eure Einheiten gewinnen Erfahrungspunkte und Levelaufstiege nicht nur durch Kills, sondern auch durch den Einsatz von Fähigkeiten, also durch Heilen oder Statusveränderungen. Befinden sich zum Ende eines Matches einige eurer Einheiten ohnehin außerhalb der Reichweite für den finalen Angriff, sind aber gerade am Zug, dann könnt ihr mit dem Einsatz von Fähigkeiten noch den ein oder anderen Aufstieg zusätzlich herausholen. Ihr verliert dadurch ja nichts, da sämtliche Einheiten beim nächsten Gefecht wieder frisch antreten.
  • Jeder ist sich selbst der nächste: In vielen Missionen erhaltet ihr Unterstützung von Verbündeten. Diese sind auf einem ähnlichen Level wie die Kl-Gegner, erlangen jedoch keinerlei Erfahrungspunkte. Somit solltet ihr bei Aktionen euren Figuren den Vortritt lassen, um diesen einen Levelaufstieg zu ermöglichen. Das ist natürlich nicht immer möglich, kann euch aber gerade zum Ende einer Partie, wenn ihr die Oberhand habt, noch beim Fortschritt helfen.
Seit dem ersten Gameboy begeisterter Konsolenzocker. Neben Rennspielen, Action-Adventures und Ego-Shootern sind auch eher unbekanntere Spiele aus Nippon und Indie-Perlen gerne im Laufwerk gesehen.

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