Humankind – Dein Epochen Guide

Von Felix Mager am 31. Oktober 2021
Publisher: SEGA
Release: 17. August 2021
Genre: Strategie
Entwickler: Amplitude Studios
Verfügbar für: PC | Stadia
USK Altersfreigabe: 12

Inhalt

Übersicht

  1. An wen richtet sich dieser Guide?
  2. Was bringt dir dieser Guide?

Einführung

  1. Einheiten
  2. Ressourcen
  3. Städtebau
  4. Ereignisse
  5. Gesellschaft
  6. Epochensterne und Ruhm
  7. Kulturen
  8. Religion
  9. Das Kampfsystem
  10. Diplomatie – Krieg und Handel
  11. Endbedingungen und Spieleinstellungen

Epochen

  1. Die Jungsteinzeit
  2. Die Antike
  3. Das Altertum
  4. Das Mittelalter
  5. Die frühe Neuzeit
  6. Das Industriezeitalter
  7. Die Gegenwart

 

Übersicht

1. An wen richtet sich dieser Guide?

Spieler, die bereits ein wenig Erfahrung mit 4X-Games gemacht haben und nicht völlig neu im Genre sind. Grundlegende Spielmechaniken wie die Bewegung der Einheiten und das Prinzip des rundenbasierten Spiels werde ich hier nicht erläutern. Bitte schaut dafür in die Spiel-Tutorials, die hier eine hervorragende Hilfestellung geben.

2. Was bringt dir dieser Guide?

Du erhältst eine kurze Zusammenfassung und wertvolle Tipps und Tricks zu allen wichtigen Spielmechaniken und den sieben Epochen beziehungsweise Zeitaltern des Spiels. Ich bereite dich darauf vor, das Spiel zu gewinnen und führe dich Schritt für Schritt aus der Sicht des Spielers durch das Geschehen.

 

Einführung

Besonders ans Herz legen kann ich dir die spieleigene Enzyklopädie, in der alles genau und umfassend dokumentiert ist. Sie hat mir viel weitergeholfen. Ebenso sind die Spiel-Tutorials sehr gut für einen schnellen Einstieg gemacht und auch die Video-Tutorials im Start-Menü sind sehr hilfreich. Trotz allem kann das schnell sehr viel Input sein und unübersichtlich werden, daher soll dir dieser Guide helfen, dich besser zurechtzufinden und dir den Überblick über die wichtigsten Spielmechaniken geben.

1. Einheiten

Einheiten werden im Spiel von Beginn an benötigt. Achte darauf, dein Militär stets auf dem aktuellen Stand zu halten und auszubauen. Eine vernachlässigte Armee bietet Schwachstellen für deine Gegner, um dich zu vernichten. Daher ist es selbst in Friedenszeiten nötig, dich stets verteidigen zu können.

Die Kampfkraft einer Einheit siehst du im Einheitenfenster, wenn du sie anklickst. Sie bestimmt neben Terrain-Eigenschaften und anderen Boni über Sieg und Niederlage. Du kannst Einheiten zu einem Regiment zusammenlegen, indem du mit ihnen auf das Feld einer anderen Einheit läufst. Du kannst nicht unendlich viele Einheiten zusammenfassen. Wenn du weiter im Spiel voranschreitest, bekommst du mehr Plätze pro Gruppe zur Verfügung, bis zu acht Einheiten lassen sich so gemeinsam als Gruppe steuern. Die Kampfkraft der Gruppe wird in ihrer Übersicht angezeigt.

Einheiten zu unterhalten, kostet Geld. Daher musst du deinen Geldfluss stets konstant halten oder ausbauen, um zum Beispiel einen Krieg zu finanzieren. Bei der Produktion der Einheit geht außerdem ein Teil deiner Bevölkerung verloren, da sie nun als Soldaten aus der Stadt ziehen. Achte also darauf, genügend Bevölkerung zu haben. Mehr über die Ressourcen des Spiels erfährst du im nächsten Abschnitt [2. Ressourcen].

Ebenso benötigst du für manche Einheiten Ressourcen wie Pferde oder Eisen, um sie zu bauen.

Sobald du die nötige Technologie erforscht hast, kannst du zudem deine Einheiten verbessern und so zum Beispiel den Krieger zum Schwertkämpfer aufwerten. Im Abschnitt der Epochen habe ich hervorgehoben, wann eine Einheit durch eine stärkere ersetzt wird.

Eine Übersicht aller Einheitentypen mit Anmerkungen findest du unten.

In den Artikeln zu den Epochen gehe ich immer am Anfang auf neue Einheiten ein, und was du mit ihnen machen kannst. Daher brauchst du dir jetzt nicht alles durchzulesen. Es dient nur der Übersicht und zur späteren Abfrage.

 

Anmerkungen

1Kontrollzonen sind die Felder rund um eine Einheit, hier werden mehr Bewegungspunkte verbraucht

2Befestigungsanlagen sind im Wesentlichen die Mauern der Stadt

3Sturmangriffe sind Angriffe auf weiter entfernte Einheiten, nicht unmittelbar im Umkreis der angreifenden Einheit

4Möchte man eine Stadt einnehmen, kann man sie vorher belagern und dabei Belagerungswaffen generieren

5Unterdrückung bewirkt, dass die Einheit sich im nächsten Zug nicht bewegen kann und an Kampfkraft verliert

 

Tiereinheiten können von Nomaden für Nahrung gejagt werden, später geben sie Geld

 

Landeinheiten

  • Nomade
    Sammelt Nahrung, um sich zu vervielfachen
  • Nahkampf
  • Fernkampf
    In der Regel schwach gegen Nahkampf
  • Kavallerie
    Nahkampf, ignoriert feindliche Kontrollzonen1, kann keine Befestigungsanlagen2 überwinden
  • Schwere Kavallerie
    Kann Sturmangriffe3 ausführen, kann keine Befestigungsanlagen2 überwinden
  • Kavallerie-Abwehr
    Nahkampf, stark gegen Kavallerie
  • Belagerungswaffe
    Kann nur durch Belagerung4 gebaut werden, kann keine Stadtfelder betreten, wehrlos gegen Nahkampf
  • MG-Schütze
    Fernkampf, kein Malus gegen Nahkampf
  • Schwere Waffe
    Fernkampf, kann sich nur bewegen oder angreifen, wehrlos gegen Nahkampf
  • Gepanzertes Fahrzeug
    Immun gegen Unterdrückung5
  • Kanonenboot
    Ignoriert Boni und Abzüge durch Gelände, kann nicht von Nahkampf angegriffen werden

 

Seeeinheiten

  • Kaperschiff
    Wendet verbarrikadiert auf das Ziel an
  • Seetransporter
    Fernkampf, benötigt zum Angreifen eine Sichtlinie, kann Einheiten transportieren
  • Geschützstand
  • Gepanzertes Schiff
    Immun gegen Unterdrückung5
  • Torpedoboot
    Ignoriert Kontrollzonen1 und braucht keine Sichtlinie zum Angriff
  • Flugzeugträger

 

Lufteinheiten

  • Jagdflugzeug
    Stark gegen Luftziele
  • Rakete
    Wird beim Angriff verbraucht, stark gegen entfernte Ziele
  • Mehrzweckflugzeug
    Stark gegen Luft- und Bodenziele
  • Bomber
    Stark gegen Bodenziele, wehrlos gegen Lufteinheiten

 

2. Ressourcen

Es gibt vier Hauptressourcen im Spiel:

  • Nahrung wird benötigt, um neue Stammesmitglieder zu gewinnen und Städte wachsen zu lassen. Sie ist essenziell für das Überleben. Außerdem produzierst du mit mehr Bürgern in deiner Stadt auch mehr Einfluss.
    Achte immer darauf, dass deine Städte genügend Nahrung zur Verfügung haben, ansonsten wird deine Bevölkerung verhungern und sich reduzieren. Je größer deine Stadt wird, desto mehr Bezirke und Infrastrukturen musst du errichten, um sie zu ernähren.
  • Einfluss wird benötigt, um Außenposten und Städte zu gründen. Darüber hinaus lassen sich auch noch andere Dinge mit Einfluss steuern und bezahlen. Den ersten Einfluss findest du in deiner Umgebung bei Kuriositäten, während du ihn später selbst produzierst.
  • Wissenschaft wird benötigt, um Forschung zu betreiben und neue Technologien zu entdecken. Finden kannst du sie anfangs nur bei Kuriositäten, später produzierst du sie selbst.
  • Geld wird für eine gute Ökonomie benötigt und kann verwendet werden, um diverse Dinge zu kaufen. Von Waren anderer Spieler bis hin zu Ruf bei neutralen Stämmen, um diese irgendwann anzugliedern.

Wie genau du diese Ressourcen erhältst, was du noch damit machen kannst und wie du sicherstellst, dass du immer genug davon hast, erfährst du im Abschnitt [3. Städtebau] und in den jeweiligen Epochen-Artikeln.

 

3. Städtebau

Außenposten und Städte

Wenn es darum geht, eine Stadt zu bauen, ist der erste Schritt einen Außenposten zu errichten. Dies kannst du bereits in der ersten Phase des Spiels tun, sobald du genug Kultur gesammelt hast. Du kannst mit einer beliebigen Einheit über das Symbol im Einheitenfenster einen Außenposten errichten. Ab der Epoche Antike kannst du diese zu Städten ausbauen, ebenfalls für Kultur. Dabei werden jeder Außenposten und jede Stadt teurer im Bau. Überlege dir also gut, wo du als erstes siedeln willst. Geeignete Plätze dafür werden vom Spiel hervorgehoben, dies sind solche mit viel Nahrung und viel Industrie, damit deine Siedlung schnell wachsen und Infrastruktur aufbauen kann. Deine erste Siedlung sollte ein solcher Ort sein, später kannst du auch an weniger guten Plätzen Außenposten errichten, um zum Beispiel an wertvolle Ressourcen zu kommen. Ferner kannst du Außenposten an Städte angliedern, diese werden dann zu Verwaltungszentralen und das Gebiet deiner Stadt erweitert sich. Ebenso kannst du auch ganze Städte an andere Städte angliedern, das nennt sich dann eingemeinden. Den Button dafür findest du immer neben dem Schriftzug der Siedlung. Vorher muss die Stadt ausgewählt sein, zu der du andere hinzufügen möchtest. Auch das ist mit Kulturkosten verbunden, die immer weiter steigen. Es ist daher ratsam, nicht zu viele Außenposten anzugliedern, besonders dann, wenn die nächste Angliederung die Kosten einer neuen Stadt übersteigt. Mein Tipp sind drei Außenposten pro Stadt anzugliedern.

Stabilität

Besonders wichtig für das Gedeihen deiner Städte ist die Stabilität. Diese kannst du mit Bezirken und Gebäuden erhöhen und gleichzeitig auch verringern. Jeder neue Bezirk verbraucht Stabilität. Es gibt aber Ausnahmen, welche diese wieder ins Gleichgewicht bringen, wie zum Beispiel das Vergnügungsviertel oder die Garnison. Sinkt deine Stabilität unter 30, kannst du nichts mehr bauen und sinkt sie auf 0 wird deine Bevölkerung anfangen zu rebellieren und du verlierst die Stadt, sofern du nichts dagegen unternehmen kannst. Also immer darauf achten, dass deine Stabilität nicht zu schnell sinkt.

Bezirke

Anfänglich möchte ich auf die ersten Bezirke eingehen, die dir im Spiel zur Verfügung stehen. Besonderheiten oder spezielle Bezirke, die später freigeschaltet werden, findest du in der Übersicht zur Epoche. Alle Bezirke schalten, sobald sie gebaut wurden, direkt angrenzend weitere Felder frei, auf denen dann wiederum neue Bezirke errichtet werden können. Ausnahmen dazu sind Felder, auf denen nicht gebaut werden kann.

Diese sechs Viertel erhältst du früh im Spiel und sie sind die grundlegenden:

  • Bauernviertel bieten Nahrung und sind wichtig für das Wachstum deiner Stadt
  • Schmiedeviertel bieten Industrie und sind wichtig für die Produktivität deiner Stadt
  • Marktviertel bieten Geld und sind wichtig für die Ökonomie deiner Stadt
  • Forschungsviertel bieten Wissenschaft und sind wichtig für den Fortschritt im Technologiebaum
  • Vergnügungsviertel bieten Stabilität und sind wichtig, damit deine Bevölkerung sich sicher fühlt und keine Revolte anzettelt.
  • Kunsthandwerkerviertel und Minen können auf Luxusgütern oder strategischen Ressourcen platziert werden, um diese abzubauen. Tipp: Bevor du einen Außenposten zur Stadt ausbaust, platziere diese Extraktoren auf allen Gütern im Einflussbereich des Postens, damit du diese nicht später teurer mit Industrie bauen musst. Denn solange ein Außenposten nicht zur Stadt umgewandelt wurde, kann er nichts bauen. Die einzigen Aktionen sind ihn umzusiedeln und Extraktoren für Güter zu platzieren, die recht wenig Einfluss kosten. Später musst du dafür einige Runden warten.

Wunder und gemeinsame Projekte

Wunder können nur gebaut werden, wenn du sie zuvor beansprucht hast. Das kostet Kultur und ist möglich, indem du oben rechts die Übersicht deiner Städte und Außenposten öffnest und dann auf nicht beanspruchte Wunder klickst. Der Vorteil dabei ist, dass dieses Wunder dann exklusiv bei dir liegt. Niemand kann es dir mehr wegnehmen. Du musst es nur noch bauen. Welche Effekte dir das Wunder bietet, erfährst du, indem du mit der Maus darüberfährst. Ebenso welche Voraussetzungen für den Bau erfüllt sein müssen. Gemeinsame Projekte sind ähnlich wie Wunder, denn auch Wunder kann man von mehreren Städten gleichzeitig bauen lassen, um die Industrie zu bündeln. Normale gemeinsame Projekte muss man aber nicht beanspruchen. Dazu zählt zum Beispiel ein Obelisk der Götter, der dir Stabilität und Glaube gibt, was besonders am Anfang wichtig ist.

Infrastrukturen

Das sind solche Gebäude, die nicht auf einem Hexagon platziert werden, sondern direkt in deiner Stadt nicht direkt sichtbar gebaut werden, und so die Eigenschaften verbessern. Hier gibt es zahlreiche Gebäude jedes Typs und ich werde nicht auf alle eingehen. Nur ein kleiner Tipp von mir, baue nicht einfach jedes Gebäude, sondern schau dir genau an, was du brauchst. Ein Tierstall hilft dir zum Beispiel wenig, wenn du keine Pferde in deiner Stadt hast, da dieser darauf +5 Nahrung geben würde.

Einheiten

Welche Typen es gibt und was bei Einheiten zu beachten ist, habe ich bereits im vorherigen Abschnitt dargestellt. In der Stadt Übersicht kannst du deine Einheiten ausbilden, dies kostet dich Industrie und daher Zeit. Je mehr Industrie, desto schneller geht es. Zusätzlich verlierst du für jede ausgebildete Einheit eine gewisse Anzahl deiner Bevölkerung. Wie viel genau steht bei der Einheit selbst dabei. Achte also darauf, dass du nicht zu viele ausbildest, oder dafür sorgst, dass du stets ein gutes Wachstum und genug Geld hast. Denn Einheiten kosten auch jede Runde, was dich schnell Bankrott machen kann.

Öffentliche Zeremonien

Das sind besondere Feierlichkeiten, die dich Industrie kosten und dafür permanente Boni geben. Ein Festmahl gibt zum Beispiel dauerhaft +5 Nahrung auf die Stadt, in der es abgehalten wird. Ebenso gibt es Zeremonien für die anderen Währungsarten, sowie Stabilität und Militär.

 

4. Ereignisse

Story-Ereignisse

Diese tauchen immer mal wieder zufällig im Spiel auf. Hier wird dir eine Situation gegeben und du hast mehrere Möglichkeiten dich zu entscheiden. Manche davon haben eine Chance auf positive Auswirkungen, sind aber oft mit hohen Kosten verbunden, manche negativ, welche dafür nichts kosten. Ebenso können weitere Story-Ereignisse getriggert werden. Meiner Meinung nach lohnt es sich immer zu investieren und das Bestmögliche zu nehmen.

Kuriositäten

Das sind leuchtende Hex-Felder, die du mit Einheiten einsammeln kannst und dann Boni erhältst. Das kann Geld, Wissenschaft, Nahrung oder Einfluss sein. Diese sind besonders am Anfang des Spiels wichtig, um Epochensterne zu sammeln oder den ersten Außenposten zu errichten. Sobald die Welt erst einmal besiedelt ist, nehmen sie an Bedeutung ab, da sie nicht in beanspruchtem Gebiet erscheinen.

 

5. Gesellschaft

Ideologien

Dies sind die Ausprägungen deiner Gesellschaft. Es gibt vier Bahnen, auf denen du entweder nach links oder rechts wandern kannst und die dir jeweils andere Vorteile bieten. Du findest sie in der Gesellschaftsübersicht unten links. Standardmäßig geben dir alle vier, sofern sie sich in etwa in der Mitte befinden, jeweils 10 Stabilität auf alle Städte. Sobald sich der Regler verschiebt, ändern sich die Boni. Diese Verschiebung findet statt durch von dir erlassene Verordnungen (siehe unten) oder auch Story-Ereignisse. In zwei Stufen ändern sich die Boni dann ins Extreme.

  • Kollektivismus gegen Individualismus, +10 % Industrie gegen +10 % Geld
  • Heimatland gegen Welt, +2 Kampfkraft gegen +10 % Nahrung
  • Freiheit gegen Autorität, +4 Einfluss gegen +2 Sicht- und Suchreichweite
  • Tradition gegen Fortschritt, +4 Glaube gegen +10 % Wissenschaft

Du solltest niemals einfach in der Mitte bleiben, entscheide dich bewusst für die Verordnungen, welche dir einen Vorteil zu deiner Spielweise geben. Willst du zum Beispiel schnell wissenschaftliche Fortschritte machen, wähle solche, die dich weg von Traditionen bewegen. Steht ein Krieg bevor, wähle solche, die deinen Einheiten mehr Kampfkraft geben würden.

Verordnungen

Wie oben schon erwähnt sind das Erlasse, die du anordnen kannst, ähnlich wie Gesetze. Sie kosten immer Einfluss und das nicht wenig. Mein Tipp: Wähle nur die, welche du auch wirklich brauchst. Du musst nicht jede mitnehmen, besonders dann nicht, wenn du stattdessen einen Außenposten zur Stadt ausbauen könntest. Verordnungen kannst du jederzeit auch wieder ändern, das kostet aber natürlich wieder Einfluss.

Einflussgebiete

Gehst du in die Übersicht deiner Gesellschaft, siehst du deinen Einflussbereich. Einfluss kannst du nur da generieren, wo du Stadtgebiet hast. Außenposten zählen nicht. Daher so früh wie möglich diese angliedern oder ausbauen. Strebt deine Gesellschaft nach anderen Werten als die deiner Mitspieler und ist deren Kultur einflussreicher, so kann es passieren, dass sie Einfluss auf deine Gebiete nehmen. Dies wird dir farblich angezeigt in einem Kreisdiagramm für das jeweilige Gebiet. Um dies zu verhindern, kannst du beispielsweise darauf bauen, die gleichen Verordnungen wie dein Mitspieler zu wählen, um dich so seinen Ideologien anzupassen. Manchmal fordert dich das Spiel auch dazu auf, vor allem dann, wenn der Einfluss anderer Spieler sehr groß ist. Gibst du nicht nach, musst du damit rechnen, dass dein Volk an Stabilität verliert. Ist sie zu gering, kommt es zur Revolution und du verlierst das Gebiet, da die Bewohner unabhängig werden und sich auch Gegnern anschließen können.

 

6. Ruhm

Epochenziel

Grundsätzlich kann man sagen, das Ziel jeder Epoche ist es, so viel Ruhm zu sammeln wie nur möglich. Denn am Ende entscheidet das über Sieg oder Niederlage. Steige nicht zu früh in die nächste Epoche auf, wenn du noch wichtige Epochensterne holen kannst.

Epochensterne lassen sich immer gestaffelt verdienen. In drei Stufen verdienst du immer steigend Ruhm, je mehr du erledigst. Für einen 1-Stern Epochenstern erhältst du demnach wenig Ruhm, für einen 3-Stern Epochenstern sehr viel. Es lohnt sich also immer die 3-Sterne zu holen bei dem, worin man gut ist. Wenn du zum Beispiel eine Wissenschaftskultur hast und schnell in deiner Forschung voranschreitest, hole immer den besten Stern. Ähnliches gilt für die Disziplinen, in denen du nicht so gut bist. Wenn derzeit kein Krieg ist, du mit allen befreundet bist und keine neutralen Stämme erledigen kannst oder generell nicht auf Krieg aus bist, dann verzögere deinen Aufstieg in die nächste Epoche nicht, indem du darauf wartest, deinen Militaristen-Stern noch irgendwie zu bekommen.

Es zahlt sich also aus, wenn man sich zwar auf eine Richtung fokussiert, aber die anderen nie aus den Augen lässt. Um in Humankind zu gewinnen, musst du auch alles andere ein bisschen machen.

Generell gilt: So viele 3-Sterne Epochensterne holen wie möglich!

In der ersten Epoche kannst du maximal 3 holen, brauchst aber nur 1/3, um aufzusteigen. In allen anderen Epochen kannst du maximal 21 holen und brauchst 7/21, um aufzusteigen.

Folgende Epochensterne gibt es zu holen:

  • Militarist, zerstöre Militäreinheiten (keine Tiere)
  • Händler, verdiene Geld
  • Landwirtschaft, erhalte Bevölkerung
  • Expansionist, gliedere Gebiete an deine Städte an oder baue neue Städte
  • Ästhet, erreiche Einfluss
  • Baumeister, baue Bezirke
  • Wissenschaftler, erhalte Technologien

Wettstreittaten

Diese kannst du einsehen, indem du auf dein Symbol deiner Kultur oben links klickst. So landest du in der Übersicht. Dann klickst du auf Taten anzeigen rechts im Bild.

Wettstreittaten sind verschiedene Dinge, die immer nur einmal errungen werden können. Sie geben Ruhm und sind danach für andere Spieler gesperrt. Beispiele dafür sind zum Beispiel als Erster einen ganzen Kontinent besiedeln oder kartografieren. Es gibt noch viele andere, welche du dir am besten immer mal wieder anschaust, um zu sehen, welche du vielleicht holen könntest.

 

7. Kulturen

Du kannst in jeder Epoche eine neue Kultur wählen oder bei deiner alten bleiben und transzendieren. Dies empfiehlt sich dann, wenn du durch einen Wechsel keine besonderen Vorteile hättest und dich in der nächsten Epoche auch nicht umorientieren möchtest. Denn beim Transzendieren erhält man für jedes Mal einen zusätzlichen Ruhm-Bonus auf den normalen Bonus der Kultur. Denn je nach Art der Kultur erhältst du einen Bonus auf die Epochensterne, bei einer Wissenschaftlerkultur erhältst du beispielsweise mehr Ruhm bei Erreichen des Wissenschafts-Sterns.

Folgende Affinitäten gibt es, bei denen du zusätzlich Ruhm bei Erreichen der jeweiligen Sterne bekommst:

  • Militarist
  • Händler
  • Landwirtschaft
  • Expansionist
  • Ästhet
  • Baumeister
  • Wissenschaftler

Das Vermächtnis einer Kultur ist ein passiver Effekt, der deiner Zivilisation bis zum Ende des Spiels erhalten bleibt, auch beim Wechsel der Kultur. Daher lohnt sich das Wechseln eigentlich immer, um mehr passive Boni in verschiedenen Richtungen zu bekommen.

Jede Kultur hat eine symbolische Einheit, die auch nach dem Wechsel der Kultur noch ausgebildet werden kann, sofern sie nicht bereits von einer moderneren Variante ersetzt wurde. Spielst du auf Herrschaft und Konfrontation, solltest du genau darauf achten, welche Einheit du haben willst, wenn du deine Kultur auswählst. Manchmal kann das ein entscheidender Vorteil sein.

Darüber hinaus hat jede Kultur ein symbolisches Stadtviertel, einen Bezirk, der besondere Eigenschaften hat, die zur Art der Kultur passen. Auch diese Bezirke bleiben beim Wechsel der Kultur erhalten, achte nur darauf, dass du vorher so viele wie möglich davon platzierst.

 

8. Religion

Glauben erhältst du, indem du Tempel und Heilige Stätten mitsamt ihres Bezirks baust. Je gläubiger deine Einwohner werden, desto mehr Anhänger sammelt deine Religion und kannst Dogmen auswählen, die einmalig erhalten werden können. Wählst du ein Dogma aus, kann es kein anderer Spieler mehr erhalten und umgekehrt.

Dogmen kannst du einsehen und auswählen, indem du unten links auf Religion und dann auf den Dogmenbildschirm klickst. Hier gibt es wieder zu jeder Spielweise passende. Wähle das, was am besten zu dir und deiner Strategie passt, beispielsweise mehr Wissenschaft.

Um mit Religion erfolgreich zu sein und ähnlich wie mit Einfluss Gebiete anderer Spieler zu deiner Religion zu konvertieren, musst du einfach mehr Glauben produzieren als dein Gegner. Das machst du, indem du mehr Heilige Stätten baust, deine Gebiete ausweitest oder deine Bevölkerung wachsen lässt, abhängig davon, welche Anfangsreligion du gewählt hast. Polytheismus bietet dir mehr Glaube pro Gebiet, Schamanismus bietet dir mehr pro Bevölkerung. Überlege dir also am Anfang des Spiels, wie du dein Reich aufbauen willst. Weniger Städte und mehr Menschen in diesen oder viele Städte, dafür mit weniger Einwohnern.

 

9. Das Kampfsystem

Das Kampfsystem in Humankind bietet einige Besonderheiten, auf welche ich hier eingehen möchte.

Das Terrain ist entscheidend. Greifst du von einem Hügel aus nach unten den Gegner an, erhältst du einen guten Bonus auf die Kampfkraft. Machst du das Gleiche hingegen von einem Fluss aus oder greifst von einer Ebene den Gegner auf einem Hügel an, verlierst du viel Kampfkraft. In Waldfeldern bist du besser vor Fernkampfangriffen geschützt.

Wenn du einen Kampf startest, kannst du wählen, ob du manuell kämpfen willst oder eine sofortige Lösung anstrebst. Bei Letzterer wird der Computer für dich kämpfen. Bei eindeutiger Übermacht deinerseits ist das kein Problem und beschleunigt das Spiel. Bist du allerdings nicht deutlich in der Überzahl, empfehle ich die manuelle Variante, da du so deutlich mehr Kontrolle hast.

Wirst du hingegen selbst angegriffen, hast du auch die Möglichkeit, deinen Einheiten den Rückzug zu befehlen. Das ist gut, wenn du in der Unterzahl bist, aber nur möglich, wenn freie Felder ohne Gegner hinter deinen Einheiten verfügbar sind.

Greifst du andere Einheiten an, so beginnt der Kampf nicht sofort. Zuerst kommst du in die Entsendungsphase, bei der du deine Truppen auf den verfügbaren Feldern aufstellen musst. Wo der Feind stehen wird, siehst du nicht, denn auch er entsendet seine Truppen zuerst. Es ist ratsam, sich schon gut zu positionieren, bevor man überhaupt angreift, damit man beim Entsenden gute Felder zur Auswahl hat. Also niemals den Gegner von unten angreifen oder von einem Fluss aus. Gleiches gilt auch bei dem Angriff auf eine Stadt.

Sind die Truppen aufgestellt, beginnt die eigentliche Kampfphase. Diese nimmt jeweils 3 Runden pro Spielzug in Anspruch und wird nach Erreichen der Rundenzahl im nächsten Zug fortgesetzt. Jetzt kannst du, sofern im Technologiebaum freigeschaltet, auch Verstärkungseinheiten hinzuziehen, indem du auf den Button rechts oben klickst. Es gibt immer mindestens ein Verstärkungsfeld, von wo aus du deine Gruppen dem Kampf hinzufügen kannst. Deine Truppen können jede Runde einmal laufen und angreifen. Ob sie das Ziel erreichen, siehst du wie üblich, indem du die rechte Maustaste zum Bewegen gedrückt hältst, bevor du loslässt.

Den Kampf kannst du gewinnen, indem du entweder alle gegnerischen Einheiten besiegst oder die gegnerische Flagge einnimmst und mehrere Runden hältst. Gleiches gilt auch für den Gegner und deine Niederlage.

Solltest du in einer Situation sein, in der du nicht angreifen kannst, weil du beispielsweise von unten angreifen musst oder deine Einheiten geschwächt sind und auch kein Rückzug möglich war, oder weil du deine Flagge verteidigen musst, so empfehle ich den Angriff deines Gegners abzuwarten. Das ist auch dann gut, wenn der Gegner unten steht und du auf einem Hügel. Er muss angreifen, sonst verliert er, also gibst du deine Position nicht auf und lässt ihn kommen. Das funktioniert immer sehr gut.

Bei einem Angriff auf eine Stadt sieht es noch etwas anders aus. Ist die Stadt mit Befestigungsanlagen versehen, kannst du nicht einfach einmarschieren. Du musst zuerst die Mauern einreißen. Am besten gelingt das mit Belagerungswaffen. Diese kannst du nur während einer Belagerung bauen. Um eine Belagerung zu starten, wähle nicht den Angriff auf die Stadt aus, sondern die Belagerung. Jetzt werden in jeder Runde, die du die Stadt belagerst, beziehungsweise „wartest“, Belagerungswaffen erzeugt. Wie viele Runden es braucht, um eine Neue zu bauen, siehst du dabei in der Kampfübersicht. Außerdem wird dein Gegner zermürbt und gleichzeitig sterben nach und nach die Verteidiger der Stadt, ohne dass du kämpfen musst. Hast du alle Einheiten besiegt oder die gegnerische Flagge erobert und verteidigt, gehört die Stadt ab sofort zu deinem Reich. Ist die Stabilität zu gering, kann sie zunächst nichts bauen, bis du diese verbesserst. Das gilt aber für alle Städte.

 

10. Diplomatie – Krieg und Handel

Mit jedem anderen Spieler führst du politische Beziehungen. Beim ersten Treffen kann man sich gegenseitig vorstellen und bekannt machen. Die folgenden diplomatischen Zustände gibt es:

  • Unbekannt, Spieler nicht entdeckt
  • Frieden, keine feindlichen Interaktionen
  • Krieg
  • Allianz, besondere Vorteile
  • Vasallentum, keine eigene Staatsführung mehr

Diese Zustände wirken sich insbesondere auf die verfügbaren Abkommen aus, die du mit anderen Spielern eingehen kannst.

Folgende Abkommen sind in Friedenszeiten verfügbar:

  • Luxus- und Strategieressourcen handeln
  • Kartenwissen teilen
  • Offene Grenzen
  • Nichtangriffspakt

Folgende Abkommen sind mit Allianzen verfügbar:

  • Handel mit großen Rabatten
  • Wissenschaftliche Erkenntnisse teilen
  • Interaktion zwischen Kulturen zu fördern
  • Militärische Unterstützung

Dabei gelten die jeweiligen Abkommen der vorherigen Stufe automatisch. Gehst du also eine Allianz mit einem Spieler ein, gelten automatisch alle Abkommen wie in Friedenszeiten.

Aber alle Beziehungen führen auch manchmal zu Streit und so entstehen Krisen. Treten bestimmte Ereignisse auf, die dir oder deinen Mitspieler missfallen, so kannst du Forderungen stellen oder auch erhalten. Das Spiel benachrichtigt dich, sobald eine solche Forderung verfügbar ist. In der Regel verfällt diese nach 10 Runden. Du musst dich also entscheiden, ob du darauf eingehst oder nicht. Beides hat Konsequenzen. Zum Beispiel kannst du deine Kriegsunterstützung erhöhen, womit wir zum nächsten wichtigen Punkt kommen.

Kriegsunterstützung benötigst du, wenn du einen Krieg mit einem anderen Spieler anfangen willst. Hast du zu wenig oder gar keine, ist ein Krieg nicht möglich. Deine Kriegsunterstützung erhöhst du, indem du beispielsweise Einheiten des anderen Spielers besiegst oder erzeugten Groll und resultierende Forderungen nicht einforderst. Auch der Gegenspieler kann deine Kriegsunterstützung erhöhen, indem er zum Beispiel Abkommen bricht und umgekehrt genauso. Der Kniff ist, dass derjenige den Krieg verliert, bei dem die Kriegsunterstützung auf Null sinkt. Nimmst du eine Stadt eines Spielers ein, steigt deine Kriegsunterstützung jede Runde konstant, solange du sie besetzt. Die deines Gegners sinkt dadurch und umgekehrt. Einfach gesagt: Wer dem anderen am meisten Schaden zufügt, gewinnt den Krieg und zermürbt den Willen des Volkes, den Krieg weiterzuführen. Hast du den Krieg gewonnen, so kannst du deinen Gegner zur Kapitulation zwingen und Dinge wie Städte einfordern, die dir übergeben werden. Hast du genügend Kriegsunterstützung übrig, kannst du aus deinem Gegner auch einen Vasallenstaat machen. Dieser verliert dann seine Unabhängigkeit und ist quasi aus dem Spiel. Dir kann das auch passieren, also pass auf, mit wem du dich anlegst und pflege stets deine Beziehungen, gerade dann, wenn du dich nicht verteidigen kannst.

Ein weiteres Element sind die Ansehensabzeichen, welche du für bestimmte Tätigkeiten erhältst und dir einen Bonus geben. Sie sind drei Mal stapelbar und erhöhen den Bonus fortlaufend. Folgende gibt es:

  • Verräter, Erklärung eines nicht gerechtfertigten Krieges (z.B. Überraschungsangriff) oder Auflösen einer Allianz, gewährt Kriegsunterstützung durch Plünderung
  • Held, Kriegserklärung gegen einen Spieler mit Verräter Abzeichen, während man keinen anderen Krieg führt, zusätzliche Kampfkraft
  • Händler, Erstellen einer Handelsroute, die durch ein drittes Reich läuft, erhöhte Sicht in Handelsknotenpunkten
  • Dieb, Plünderung einer Handelsroute eines bedeutenden Reichs, mit dem man nicht im Krieg ist, mehr Beute beim Plündern
  • Krieger, Erklärung eines weiteren gerechtfertigten Krieges, während bereits einer läuft, verringert die Kriegsunterstützung der anderen Reiche, wenn man ihre Städte besetzt
  • Pazifist, Anbieten eines „Status quo ante bellum“ in einem Krieg, in dem man mehr Kriegsunterstützung als der Gegner hat, verringert Kriegsunterstützung der anderen Reiche, die einem den Krieg erklärt haben.

Der letzte wichtige, wenn nicht sogar der wichtigste Punkt ist der Handel mit anderen Spielern. Es ist essenziell mit anderen zu handeln. Dies funktioniert so, dass man sich den Zugang zu Luxus- oder Strategieressourcen bei anderen Spielern erkauft. Dagegen machen kann man nichts. Verhindern kann man das nur, wenn man den Handel über Abkommen verbietet, allerdings kann man dann selbst auch nichts mehr kaufen. Was dir das bringt? Diverse Boni, teilweise mit immenser Auswirkung auf Ressourcenerzeugung wie Geld, Wissenschaft oder Stabilität, Nahrung. In Friedenszeiten hilft es enorm, diese Multiplikatoren zu erwerben, um das Wachstum zu beschleunigen. Hast du einmal wenig Stabilität? Dann schau, ob du ein Luxusgut kaufen kannst, welche diese erhöht und das Problem ist meistens erledigt.

 

11. Endbedingungen und Spieleinstellungen

Folgende Endbedingungen gibt es:

  • Das letzte Reich
    • Erreichen des letzten Zuges
    • Vernichtung aller anderen Reiche
    • Überführen aller verbleibenden Reiche ins Vasallentum
    • Unbewohnbare Erde
  • Zeitlimit
    • Erreichen des letzten Zuges
    • Unbewohnbare Erde
  • Wettrennen ins All
    • Erreichen des letzten Zuges
    • Erfolgreiche Marsmission
    • Unbewohnbare Erde
  • Standard
    • Erreichen des letzten Zuges
    • Abschluss aller Epochensterne der Gegenwart
    • Freischaltung aller Technologien im späteren Spielverlauf
    • Vernichtung aller anderen Reiche
    • Überführen aller verbleibenden Reiche ins Vasallentum
    • Erfolgreiche Marsmission
    • Unbewohnbare Erde

Sobald eine der Bedingungen erfüllt ist, endet das Spiel. Achtung! Damit gewinnst du nicht automatisch. Es gewinnt immer der Spieler mit dem meisten Ruhm, auch wenn er das Spiel nicht beendet.

Man kann also aus verschiedenen Endbedingungen wählen, die sich auf andere Ziele fokussieren oder man nimmt Standard, wo man alles hat.

Spieleinstellungen

Einstellen kannst du die Größe der Welt und deren Beschaffenheit, das Spieltempo und den Schwierigkeitsgrad. Gerade am Anfang empfehle ich, die Welteinstellungen erst mal so zu lassen, aber dafür das Spieltempo vom Standard Normal auf Langsam zu setzen, da man so viel mehr Zeit hat, sich mit dem Spiel vertraut zu machen.

Wenn du Anfänger bist, starte ruhig auf niedriger Schwierigkeit und arbeite dich hoch. Für fortgeschrittene Spieler empfehle ich mit dem Standard Metropole zu starten und dann nach ein paar Partien zu erhöhen.

Die Beschaffenheit der Welt lässt sich vielfältig einstellen und ist ein besonderer Spaß, wenn man bestimmte Strategien ausprobieren und gezielt dafür eine Karte generieren möchte. Welche Einstellung was verändert, wird genau erklärt, wenn du mit der Maus darüberfährst.

 

Epochen

1. Die Jungsteinzeit

Ziele

Um dein Volk in die Antike zu führen, musst du in der Jungsteinzeit einen Epochenstern verdienen. Dieser wird für bestimmte erreichte Ziele verliehen und ermöglicht dir den Aufstieg in die nächste Epoche. Das schaffst du, indem du entweder Bevölkerung oder Einheiten ausbildest, Wissenschaft erhältst oder Tier-Einheiten jagst und besiegst. Meiner ersten Erfahrung nach ist es am einfachsten, Nahrung zu sammeln, daher werde ich mich darauf fokussieren. Jedoch kann es auch schneller gehen Tiere zu jagen, wenn du davon viele in deiner Nähe findest und deine Einheiten stark genug sind. Wissenschaft zu finden scheint mir eher eine Glückssache und die langsamste Möglichkeit zu sein.

Einheiten

  • Stamm, Nomade
    Mit deinem Stamm sammelst du so viele Kuriositäten ein wie möglich, erledigst Wildtiere und baust einen Außenposten.

Städtebau

Versuche deinen Außenposten so früh wie möglich zu errichten, damit dieser schon Bevölkerung für dich produziert und es dir ermöglicht, deine Einheiten zu heilen.

Tipps

Erkunde die Gegend und sammle Kuriositäten. Manchmal musst du etwas laufen, bis du welche findest, jedoch erscheinen diese Objekte immer wieder. Es lohnt sich also von Zeit zu Zeit auch in der bekannten Umgebung noch einmal umzuschauen. Für den Anfang solltest du aber weiter voranschreiten und die Gegend erkunden. Dabei stößt du vielleicht auch auf eine Zuflucht. Hierbei handelt es sich um Sammelstellen, an denen sich Tiere aufhalten und erholen, daher findet man hier viel Nahrung. Du kannst eine Zuflucht plündern, indem du auf den Plündern-Button in der Einheitenübersicht klickst. Der Nachteil ist, dass dann nicht mehr so viele Tiere rund um die Zuflucht erscheinen.

Du solltest dich allerdings zuerst darauf fokussieren, weitere Mitglieder deines Stammes auszubilden. Diese gewinnst du automatisch hinzu, indem du Nahrung sammelst. Deine Jägergruppe vergrößert sich dann um eine Einheit.

Hast du mehrere Truppen, teile dich auf und erkunde so noch schneller! Achte auf deinen Fortschritt bei den Epochensternen und wähle den Weg, bei dem du am meisten und schnellsten Fortschritt machst, um so schnell wie möglich die Antike zu erreichen. Vermeide es zu sterben oder zu starke Gegner anzugreifen.

Hast du einen Epochenstern verdient, kannst du in die Antike voranschreiten und deine erste Kultur wählen. Nimm für den Anfang eine, die dir zusagt, sich richtig anfühlt und zu deinem Spielstil passt.

 

2. Die Antike

Ziele

Deine erste Stadt hast du nun errichtet, versuche sie so schnell wie möglich auszubauen und weitere Gebiete für dich zu beanspruchen. Baue viele Außenposten und gliedere diese an deine Städte an, sobald du genug Kultur und Stabilität hast. Ich empfehle pro Stadt drei Außenposten anzugliedern. Natürlich gehen auch vier, aber irgendwann übersteigen die Kosten des Angliederns die für eine neue Stadt. Kurz gesagt geht es in dieser Epoche um Expansion, Bevölkerungswachstum und den Ausbau deiner Städte. Dazu unten mehr.

Einheiten

  • Stamm -> Späher, Nahkampf
  • Bogenschützen, Fernkampf
  • Krieger, Nahkampf
  • Speerkämpfer, Anti-Kavallerie
  • Streitwagen, Schwere Kavallerie
  • Spähreiter, Kavallerie
  • Wehrpflichtige, Nahkampf
  • Rammbock, Belagerungswaffe
  • Pentekontere, Kaperschiff

Ich empfehle eine ausgewogene Mischung aus Kriegern, Bogenschützen und Streitwagen sowie Speerkämpfern für deine militärischen Zwecke. Baust du nur auf eine dieser Arten, macht es dich anfällig für ihre Konterparts. Außerdem solltest du darauf achten, dass du deine kulturspezifische Einheit nutzt und diese auch bei der Wahl deiner Kultur berücksichtigen. Des Weiteren lohnt es sich Späher-Einheiten auszubilden, um so schnell die Welt zu erkunden, und als Erster eine Wettstreittat zu holen.

Wehrpflichtige sind die Bewohner einer Stadt, die bei einem Angriff verteidigen. Rammböcke sind die ersten Belagerungswaffen, die nur bei einer Belagerung auf eine Stadt gebaut werden können.

Städtebau

Versuche schnell die Produktion deiner Städte zu steigern, da du so auch alle anderen Bezirke viel schneller bauen kannst. Errichte als erstes ein paar Schmiedeviertel und ziehe dann bei Bedarf (wenn du nicht mehr genug Nahrung für das Städtewachstum hast) mit Bauernvierteln nach. Achte auf die Stabilität deiner Stadt und baue schon früh einen Obelisken. Dieser bietet dir nicht nur Stabilität, sondern auch Glauben, sodass du schnell an deine erste Religion kommst, mit deren Dogmen du dann weitere Boni für dein Volk erhältst. Vernachlässige auch die Wissenschaft und den Handel nicht, fokussiere dich jedoch zunächst auf eine hohe Produktivität.

Tipps

Bevor du einen Außenposten zur Stadt ausbaust oder an eine bestehende Stadt angliederst, empfiehlt es sich, die vorhandenen Ressourcen zunächst mit Extraktoren für ein wenig Kultur abzubauen. Andernfalls musst du später wertvolle Spielzüge dafür aufwenden, die du auch besser nutzen kannst. Vorausgesetzt hierfür wird ein gutes Einkommen an Kultur.

 

3. Das Altertum

Ziele

Wie in jeder Epoche gilt auch hier, erringe so viele und so hohe Epochensterne wie möglich, bevor du in die nächste Epoche aufsteigst, denn Ruhm gewinnt das Spiel. Daneben gibt es keine Besonderheiten. Du bekommst neue Einheiten und Gebäude. Vergiss nie die spezifischen Gebäude und Einheiten deiner Kultur zu bauen. Achte weiter darauf, dein Reich auszubauen und florierenden Handel zu betreiben, um diese schmackhaften Boni zu kassieren. Ansonsten ist es in dieser Epoche ebenfalls gut, seine Einheiten zu verbessern, da für einige Upgrades zur Verfügung stehen, sowie die Erkundung der Welt voranzutreiben.

Einheiten

  • Späher, Spähreiter -> Reiter, Kavallerie
  • Bogenschützen, Fernkampf
  • Krieger -> Schwertkämpfer, Nahkampf
  • Speerkämpfer, Anti-Kavallerie
  • Streitwagen, Schwere Kavallerie
  • Wehrpflichtige -> Bürger, Nahkampf
  • Rammbock -> Balliste, Belagerungswaffe
  • Pentekontere -> Quadrireme, Kaperschiff
  • Handelsgaleeren, Seetransporter

Städtebau

Baue stetig deine Produktion aus. Daneben kannst du jetzt auch mehr auf Bevölkerungswachstum setzen, denn mehr Menschen generieren auch mehr Kultur. Du solltest nun in der Lage sein, die meisten Bezirke und Gebäude innerhalb weniger Runden abzuschließen. Das ist nur möglich, weil du zuvor auf eine hohe Produktion geachtet hast. Wenn du eine Stadt am Meer hast, dann nutze die Möglichkeit und baue ein paar Schiffe, um die Welt zu erkunden. So findest du nicht nur als Erster den neuen Kontinent (sofern du mit diesem Kartentyp spielst), sondern kannst auch bestimmte Wunder und anderes vor den anderen Spielern entdecken und Bonus-Ruhm erhalten.

Tipps

Je nach Schwierigkeitsgrad und deinen diplomatischen Fähigkeiten kannst du es jetzt schon mal mit Kriegshandlungen zu tun bekommen. Sei darauf vorbereitet, indem du genug Gold hortest, um benötigte Einheiten schnell zu kaufen. Ein großes Militär solltest du niemals einfach rumstehen haben, für den Fall, dass dich jemand angreift. Dafür kostet es zu viel Unterhalt. Das lohnt sich nur, wenn du regelmäßig andere Spieler angreifst und Ressourcen erbeutest beziehungsweise generell auf Eroberung spielst.

 

4. Das Mittelalter

Ziele

Die Erkundung der Welt solltest du nun fast abgeschlossen haben. Vielleicht hast du schon den neuen Kontinent entdeckt, dann bereite dich jetzt darauf vor, diesen als Erster zu besiedeln und dir so einen entscheidenden Vorteil zu sichern. Solltest du mitbekommen, dass auch andere Spieler schon in Richtung der neuen Welt schauen, dann lohnt es sich unter Umständen, diese Epoche so schnell wie möglich zu beenden, um dann mit den neuen Siedlern der Erste zu sein.

Einheiten

  • Bogenschützen -> Armbrustschützen, Fernkampf
  • Schwertkämpfer -> Großschwertkämpfer, Nahkampf
  • Speerkämpfer -> Pikeniere, Anti-Kavallerie
  • Streitwagen, Reiter -> Ritter, Schwere Kavallerie
  • Saboteur, Nahkampf
  • Bürger -> Bauern, Nahkampf
  • Balliste -> Blide, Belagerungswaffe
  • Quadrireme -> Kogge, Kaperschiff
  • Handelsgaleeren, Seetransporter

Städtebau

Du hast nun schon einige Städte mit mehreren angegliederten Außenposten und kannst dich darum bemühen, alle Gebäude deiner Städte auch zu bauen, um deine Ressourcenerzeugung zu steigern. Achte darauf, dass du genug Einfluss oder auch Glauben produzierst. In dieser Phase fängt es langsam an, dass andere Spieler durch Einfluss oder Glauben Einfluss auf deine Gebiete nehmen und damit deine Bevölkerung konvertieren können. So bist du unter Umständen gezwungen, deine Verordnungen zu ändern, wenn du nicht mithalten kannst. Sprich: Bevölkerungswachstum ist entscheidend, ebenso aber Gebäude, welche die Kultur also den Einfluss fördern.

Tipps

In der nächsten Epoche wirst du Siedler freischalten und deine Landeinheiten können über Ozeane fahren. Sorge dafür, dass du jetzt genug Produktion hast, um diese Einheiten schnell zu bauen. Ansonsten konzentrierst du dich jetzt darauf, dein Reich auf deinem Heimatkontinent zu sichern und deine Grenzen zu beschützen. Beende laufende Kriege so bald wie möglich, da du in der nächsten Epoche keinen Ärger zu Hause gebrauchen kannst, wenn du die neue Welt besiedeln willst. Achte darauf, dein Gold zu sparen, da du es in der nächsten Epoche brauchen wirst.

 

5. Die frühe Neuzeit

Ziele

Nun heißt es wieder: Expandieren, expandieren, expandieren! Die neue Welt wartet darauf, von dir erobert zu werden. Baue deinen Einfluss auf der Welt aus und werde die vorherrschende Zivilisation. Wer den neuen Kontinent als erstes besiedelt, hat einen entscheidenden Spielvorteil, denn durch mehr Land, mehr Städte und dadurch mehr Bevölkerung produzierst du eben auch mehr Einfluss und auch alle anderen Ressourcen.

Einheiten

  • Armbrustschützen -> Arkebusier -> Musketiere, MG-Schütze
  • Großschwertkämpfer -> Musketiere, MG-Schütze
  • Pikeniere -> Hellebardiere, Anti-Kavallerie
  • Streitwagen, Reiter -> Ritter, Schwere Kavallerie
  • Saboteur, Nahkampf
  • Siedler, Nahkampf
  • Bauern -> Eingezogene, Nahkampf
  • Mörser, Belagerungswaffe
  • Kogge -> Karacke, Geschützstand
  • Handelsgaleeren -> Karavelle, Seetransporter
  • Kriegsschiff, Geschützstand

Städtebau

Ziehe deine neuen Städte so schnell wie möglich hoch und nutze deinen großen Goldvorrat, um schnell Gebäude und Einheiten zu kaufen, Bezirke zu errichten und die Grenzen deines Reichs zu erweitern.

Tipps

Pflaster die Karte mit Außenposten zu und gliedere sie nach und nach an und baue neue Städte. Hier gilt es schnell zu sein und jede Runde an Expansion zu denken. Es ist daher auch von Vorteil, in dieser Epoche eine Expansionisten-Kultur zu wählen, da man so leichter expandiert und dafür zusätzlichen Ruhm erhält. Vergiss bei der ganzen Expansion aber dein Heimatland nicht! Schaue von Zeit zu Zeit vorbei und halte auch dort alles am Laufen.

 

6. Das Industriezeitalter

Ziele

Das Ende des Spiels ist nun nicht mehr weit entfernt. Wenn du mit großem Abstand führst, kannst du ruhig schnell in die nächste Epoche aufsteigen, um dann das Spiel so schnell wie möglich zu beenden. Das kann eine gute Taktik sein, indem du deinen Gegnern keine Chance mehr lässt aufzuholen. Bist du abgeschlagen oder hast keinen großen Vorsprung, so solltest du alle Epochensterne holen, die du kannst, da es nun nicht mehr viele Gelegenheiten gibt, den nötigen Ruhm zu erreichen, um das Spiel nach dem Ende mit jenem auch zu gewinnen. Wäge also ab, ob du etwas riskieren kannst und genug Ressourcen hast, um schnell zu gewinnen, oder ob du lieber sicher spielen solltest.

Einheiten

  • Hellebardiere, Musketiere -> Linieninfanterie, MG-Schütze
  • Ritter -> Dragoner, MG-Schütze
  • Saboteur -> Partisanen, MG-Schütze
  • Siedler, Nahkampf
  • Schweres Maschinengewehr, Schwere Waffe
  • Eingezogene -> Wehrpflichtige, MG-Schütze
  • Mörser -> Haubitze -> Belagerungsartillerie, Schwere Waffe
  • Karacke -> Dampffregatte, Geschützstand
  • Handelsgaleeren -> Karavelle, Seetransporter
  • Kriegsschiff -> Panzerschiff, Gepanzertes Schiff
  • Torpedoboot, Torpedoboot
  • Doppeldecker, Jagdflugzeug

Städtebau

Es gibt wieder einige neue Gebäude und die industrielle Revolution bietet viele neue Möglichkeiten. Baue alle Gebäude, die zu deiner Strategie passen. Baue vor allem die Bezirke, die du brauchst, um das Spiel zu beenden. Du solltest an diesem Punkt bereits entschieden haben, auf welche Art du gewinnen willst. Willst du zum Beispiel einen Forschungssieg erringen, dann wähle eine entsprechende Kultur und baue so viele Forschungs- und Produktionsviertel wie möglich. Gleiches gilt für andere Siegtypen.

Tipps

Achte auf gute Diplomatie und nutze die Ressourcen deiner Gegner. Schließe viele Handelsabkommen und Allianzen, außer du bist auf dem Kriegspfad und möchtest so das Spiel gewinnen. Schaue regelmäßig in den Handelsbildschirm und aktualisiere deine Handelsrouten.

 

7. Die Gegenwart

Ziele

Das Ende des Spiels ist nun zum Greifen nahe! Es gibt nicht mehr viel zu sagen. Tu alles dafür, dein angestrebtes Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Nimm dabei noch so viel Ruhm wie möglich mit. Wenn du friedlich spielst, vermeide Krieg und pflege deine Beziehungen zu deinen Mitspielern.

Einheiten

  • Linieninfanterie -> Schützengruppe, MG-Schütze
  • Dragoner -> Kampfhubschrauber, MG-Schütze
  • Partisanen -> Kommandosoldaten, MG-Schütze
  • Siedler -> Bauteam, Nahkampf
  • Schweres Maschinengewehr -> Transportpanzer, Gepanzertes Fahrzeug
  • Panzerabwehrgeschütz, Schwere Waffe
  • Mittlerer Kampfpanzer -> Kampfpanzer, Gepanzertes Fahrzeug
  • Flugabwehrgeschütz, Gepanzertes Fahrzeug
  • Wehrpflichtige -> Irreguläre Truppen, MG-Schütze
  • Dampffregatte -> Raketenkreuzer, Gepanzertes Schiff
  • Karavelle -> Landungsboot, Seetransporter
  • Panzerschiff -> Schlachtschiff, Gepanzertes Schiff
  • Torpedoboot -> Atom-U-Boot, Torpedoboot
  • Flugzeugträger, Flugzeugträger
  • Doppeldecker -> Eindecker Kampfflugzeug, Jagdflugzeug -> Mehrzweckkampfflugzeug, Mehrzweckflugzeug
  • Strategischer Bomber, Bomber -> Mehrzweckkampfflugzeug, Mehrzweckflugzeug
  • Marschflugkörper, Rakete
  • Atomrakete, Rakete
  • Thermonukleare Rakete, Rakete

Städtebau

Bau so viele Bezirke und Gebäude wie möglich, welche deinen bevorzugten Siegestyp fördern. Achte darauf, dass das Wachstum deiner Städte trotzdem stabil bleibt und wie immer achte auch darauf, dass deine Städte stabil bleiben. Jedoch sollte das in der letzten Phase des Spiels kein Problem mehr sein.

Tipps

Wenn du eine kriegerische Lösung gewählt hast und deine Feinde für den Sieg vernichten willst, hast du das in der Regel schon in den vorherigen Epochen erreicht. Trotzdem kannst du auch im späten Verlauf des Spiels noch so einen Sieg erringen. Nutze daher die neuen Einheiten und vernichte deine Feinde mit Bombern und Kriegsschiffen. Hier steht dir das volle moderne Arsenal zur Verfügung und ich kann gut verstehen, wenn man warten will, bis man diese Spielzeuge hat, um das Spiel zu beenden.

Leidenschaftlicher Gamer mit Vorliebe für gute Soundtracks. World of Warcraft Veteran und begeisterter 4X Fan. Interessiert an MMO, RPG, FPS, 4X und anderen Strategiespielen.

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