

Von The Defiant bis The Witcher - Tills persönliche gamescom-Momente 2026
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Im Rahmen der gamescom hatte ich die Möglichkeit, rund 20 Minuten von The Defiant anzuspielen. Der WW2-Shooter des chinesischen Studios Hoothanes beleuchtet dabei den Konflikt zwischen China und Japan im Jahr 1942.
Die Demomission startete in einer improvisierten Stellung der chinesischen Truppen, die in einer weit verzweigten Höhle eingerichtet war. Nach einem kurzen Briefing ging es auch direkt an die Waffenwahl und hier konnten wir zwischen einem Karabiner für den Fernkampf oder einem zeitgenössischen Sturmgewehr für die kurze Distanz wählen.
Dabei fielen die detaillierten Waffenmodelle positiv auf und auch das Waffenhandling wusste mit sattem Trefferfeedback zu überzeugen.
Nach der kurzen Vorbereitung ging es dann direkt an die Front. Ich kämpfte mich durch dichte Waldabschnitte, zerklüftete Felsen und halb zerstörte Schützengräben.
Spielerisch erinnert The Defiant dabei an klassische Weltkriegsshooter wie die Medal of Honor Reihe oder die alten Call of Duty Titel. So gab es auch keine Überraschungen beim Gameplay. Hauptsächlich sollte ich Vorstürmen, die Gegner ausschalten oder Stellungen halten. Dabei haben die dichte Atmosphäre und das flotte Spielgefühl das Setting gut getragen.
Auch technisch machte die Demo einen runden Eindruck. Während meiner gesamten Spielzeit lief das Spiel flüssig und ohne Abstürze.
Ich bin gespannt, wie Hoothanes The Defiant weiterentwickelt, die Demo vermittelte zwar einen positiven ersten Eindruck, ob aber auch die Story mithalten kann und etwas Abwechslung mitbringt, wird sich noch zeigen müssen.
In einer kommentierten Livesession konnte ich einen ersten Blick auf den neuen DLC für Witcher 3 werfen. Dabei werden wir in Songs of the Past die neue Region Letten kennenlernen. Die Landschaft mit ihren Wäldern, Seen und kleinen Dörfern wirkt zunächst deutlich friedlicher als viele der bisherigen Gebiete aus The Witcher 3. Genau diese Idylle soll allerdings nicht lange halten.
Nach einer durchzechten Nacht ist unser allseits beliebter Freund Rittersporn spurlos verschwunden und nur seine Laute blieb zurück. Als treuer Begleiter machen wir uns direkt auf und versuchen unseren Wegbegleiter, trotz eines immensen Katers, wiederzufinden. Dabei werden wir in ein uraltes und schauriges Familiengeheimnis rund um die adligen Vorfahren von Rittersporn hineingezogen.
In der ca. einstündigen Sequenz konnten wir bereits sehen, dass es wieder mehrere Antwortmöglichkeiten geben wird und CD Project RED einen wesentlichen Schwerpunkt auf eine überzeugende Geschichte gelegt hat.
Während der Präsentation wurde schnell deutlich, dass sich Songs of the Past spielerisch sehr vertraut anfühlt. Hexersinn einsetzen, Spuren verfolgen, Gespräche führen und sich anschließend mit Monstern anlegen. Vieles davon kennt man bereits aus dem Hauptspiel und wurde für den DLC nochmals optimiert und verfeinert.
Neu ist unter anderem eine Kettenwaffe, mit der Geralt Gegner auch auf Distanz treffen und bestimmte Schwachstellen angreifen kann. Dazu kommen neue Gegner wie die Swarmions, riesige Hundertfüßer und fleischfressende Pflanzen. Gerade die neuen Monster scheinen dabei auf die zusätzlichen Möglichkeiten im Kampf ausgelegt zu sein.
Nach der Präsentation bin ich vor allem gespannt auf die Geschichte. Songs of the Past fühlt sich nicht wie ein komplett neues Witcher an, sondern eher wie eine Rückkehr in eine bekannte Welt. Und genau das scheint auch der Reiz der Erweiterung zu sein. Ob die neue Geschichte am Ende mit den bisherigen Abenteuern von Geralt mithalten kann, muss sich noch zeigen.
Dazu kommen aber noch allgemeine Verbesserungen für die Remaster Edition von Witcher 3, wie etwa eine verbesserte Beleuchtung und eine angepasste KI. Das Remaster gibt es bereits ab 29.9.26 kostenlos für alle Besitzer des Hauptspiels. Songs of the Past soll noch 2027 erscheinen.
Till Eilert
Passionierter PC und Konsolenspieler. Fokus liegt auf Einzelspielererlebnissen