

EVE Online: Cradle of War verändert die Flottenverlegung
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Heute veröffentlicht Fenris Creations das nächste große Update für EVE Online: Cradle of War, die neueste Erweiterung des Sci-Fi-MMOs EVE Online. Im Mittelpunkt steht eine Überarbeitung der Ansiblex -Sprungbrücken – der von Spielern errichteten Tore, die es Nullsec -Allianzen ermöglichen, kurzfristig Streitkräfte über riesige Weiten des Weltraums zu verlegen. Darüber hinaus enthält das Update Anpassungen an den Pirate Insurgencies, Verbesserungen an Wurmloch-Kampfgebieten niedriger Klasse sowie eine Neugewichtung der Schiffe in ganz New Eden. Es stellt den bedeutendsten Schritt in der laufenden Arbeit von Fenris Creations an der Machtprojektion und der Souveränität in Nullsec seit der Equinox -Erweiterung dar und geht auf eine seit langem bestehende Forderung der Community nach Änderungen an der Machtprojektion ein.
Ansiblex -Sprungbrücken – von Spielern errichtete Sternentore – funktionieren seit Jahren auf dieselbe Weise, und die Spieler sind sehr geschickt darin geworden, sie zu nutzen, um überall gleichzeitig zu sein“, sagte Bergur Finnbogason, Creative Director von EVE Online. „Die Einführung von Kosten für den Einsatz von Streitkräften über große Entfernungen hinweg verändert das Paradigma und macht den Einsatz einer großen Flotte bewusster und vorhersehbarer. Die veränderte Art der Fortbewegung von Gruppen führt zu interessanten Folgewirkungen; so könnte beispielsweise eine kleinere Allianz in der Lage sein, ihre Position zu halten, ohne dass eine Flotte vom anderen Ende der Karte direkt vor ihrer Haustür landet. Unabhängig vom Ergebnis wird jede Gruppe ihre Bewegungsabläufe überdenken und neue Probleme lösen müssen. Genau darin liegen die Stärken der EVE -Spieler.
Vor dem Hintergrund seltsamer Veränderungen, die das Gefüge von New Eden und den Wurmlochraum beeinflussen, sind selbst etablierte Technologien gezwungen, sich anzupassen – darunter auch das Ansiblex -Netzwerk von Upwell.
Bislang ermöglichten Ansiblex -Netzwerke Allianzen, große Flotten ohne derartige Einschränkungen zu bewegen. Jedes Tor verfügt nun über einen begrenzten Energievorrat, der mit jedem durchfahrenden Schiff abnimmt und sich danach nur langsam wieder auffüllt. Ist der Vorrat aufgebraucht, ist das Tor unbrauchbar, bis er sich wieder aufgefüllt hat. Die Sprungkosten hängen vom Ziel, der Entfernung zum Hauptsystem einer Allianz und dem Schiff selbst ab, wobei verschiedene Schiffstypen unterschiedliche Kosten verursachen. Reisen, die eine Flotte weit von ihrem Heimatgebiet wegführen, belasten das Tor weitaus stärker als Rückreisen in Richtung Heimat. Nur Schiffsklassen unterhalb der Kapitalklasse können das Netzwerk nutzen, und jedes Tor ist nun auf die Mitglieder der Allianz beschränkt, der es gehört, und nicht mehr auf das breitere Netzwerk von Verbündeten.
Allianzen können nach wie vor jeden Ort in New Eden erreichen, doch die Kosten steigen mit der Entfernung, wodurch jede Gruppe eine praktische Reichweite für ihr Ansiblex -Netzwerk erhält. Der Vorteil ist für kleinere Gruppen am größten. Während zuvor eine viel größere Flotte ohne große Vorwarnung von der anderen Seite der Karte eintreffen konnte, haben die Spieler nun ein viel klareres Bild davon, was sie erreichen könnte, von wo und in welcher Anzahl. Ansiblexes bleiben nur eine von mehreren Möglichkeiten, wie Flotten sich im Weltraum bewegen können.
Weitere wichtige Neuerungen des großen Updates Cradle of War sind:
Ein Großteil des heutigen Updates wurde direkt durch das Feedback des Council of Stellar Management und von Spielergemeinschaften wie der Wormhole UN und dem FW Parliament geprägt und verfolgt einen gemeinsamen roten Faden: die Überarbeitung von Systemen, die Spieler im Laufe der Jahre optimiert haben, um Raum für neue Strategien zu schaffen. Piratenaufstände verlaufen nun schneller und legen größeren Wert darauf, den Konflikt zu gewinnen. Die Änderungen an Flottengröße und Belohnungen in Pochven schaffen neue Herausforderungen, während die Kampfgebiete in Wurmlöchern der Klassen 1 bis 3 einige der ältesten PvE-Inhalte von EVE mit intelligenteren Gegnern, klareren Zielen und überarbeiteten Umgebungen modernisieren und sie so besser an das übrige PvE-Erlebnis in EVE anpassen. Die Änderungen an den Ansiblex -Sprungbrücken greifen am tiefsten in diese etablierte Ordnung ein, gestalten die Bewegungsmuster von Allianzen neu und zwingen Gruppen in ganz Nullsec dazu, ihre Machtprojektion, die Verteidigung von Territorien und die Reaktion auf Bedrohungen zu überdenken.
EVE Online gibt es kostenlos auf eveonline.com sowie auf Steam und im Epic Games Store.
Dominik Probst
Webentwickler, Technik-Nerd und Gamer aus Leidenschaft seit der Kindheit, mit einem Faible für die komplette The Legend of Zelda- und Halo-Reihe. Dazu fast keine Konsolengeneration ausgelassen und auch sehr interessiert an Indie-Games.