

CCP Games gibt die Gewinner des mit 80.000 US-Dollar dotierten EVE Frontier × Sui 2026-Hackathons bekannt
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CCP Games gab heute die Gewinner des EVE Frontier × Sui 2026 Hackathon bekannt und beendete damit eine dreiwöchige Online-Veranstaltung, an der über 800 Personen teilnahmen, die mehr als 120 Projekte entwickelten, um zu untersuchen, wie Spieler ein Live-Spieluniversum erweitern und neugestalten können.
CradleOS, entwickelt vom Modder Reality Anchor, sicherte sich den mit 25.000 US-Dollar dotierten Hauptpreis für sein von Spielerinnen und Spielern gesteuertes Zivilisationsmanagementsystem, das 15.000 US-Dollar in bar, 10.000 US-Dollar in SUI-Token und eine Reise zum EVE Fanfest 2026 umfasste. CradleOS wurde entwickelt, um alles von der Regierungsführung und Verteidigung bis hin zu Logistik und Wirtschaft zu verwalten, und verkörpert den Höhepunkt der Mission des Wettbewerbs: Spielerinnen und Spieler zu befähigen, über das bloße Überleben der Gefahren der Frontier hinauszugehen und damit zu beginnen, die Grundlagen ihres Universums für die ferne Zukunft zu gestalten.
Spieler erstellen in EVE Frontier Mods, indem sie das Verhalten der Infrastruktur im Spiel konfigurieren und Tools entwickeln, die mit dem Live-Universum interagieren. Mithilfe von Smart Assemblies platzieren sie Strukturen wie Sternentore, Lagereinheiten und Verteidigungsanlagen in der Spielwelt. Jede dieser Strukturen verfügt über eine eigene Schnittstelle und eine programmierbare Ebene, sodass alle selbst festlegen können, wie sie funktioniert. Dies reicht von einfachen Konfigurationen bis hin zu komplexeren Logiken, die den Zugriff steuern, Aktionen automatisieren oder völlig neue Spielsysteme schaffen. Diese Systeme laufen direkt innerhalb der Spielwelt und reagieren in Echtzeit auf Spieleraktivitäten.
Darüber hinaus ist die Datenschicht des Spiels öffentlich lesbar. Externe Anwendungen können den Zustand des Universums auslesen und diese Daten in Tools, Dashboards oder verbundene Systeme einspeisen, die mit den Vorgängen im Spiel interagieren. Zusammen ergibt dies eine Funktionalität, die als Teil der Live-Umgebung existiert, nach der Bereitstellung bestehen bleibt, von anderen Spielern erweitert werden kann und die Frontier im Laufe der Zeit weiter prägt.
Unter dem Motto A Toolkit for Civilization forderte der Hackathon die Teilnehmenden dazu auf, diese Systeme direkt in die Frontier zu integrieren – entweder über Smart Assemblies oder über externe Anwendungen, die mit derselben Live-Umgebung verbunden sind. Die eingereichten Beiträge reichten von Marktplätzen und logistischer Infrastruktur bis hin zu voll ausgereiften Gameplay-Systemen und experimentellen Entwürfen, darunter Handelsknotenpunkte, autonome Dienstleistungsnetzwerke, Kopfgeldverträge, Governance-Ebenen für Allianzen und Live-Intelligence-Tools.
Weitere Informationen zu EVE Frontiergibt es unter: www.evefrontier.com. Eine Liste mit häufig gestellten Fragen ist unter: www.evefrontier.com/faq zu finden.
Dominik Probst
Webentwickler, Technik-Nerd und Gamer aus Leidenschaft seit der Kindheit, mit einem Faible für die komplette The Legend of Zelda- und Halo-Reihe. Dazu fast keine Konsolengeneration ausgelassen und auch sehr interessiert an Indie-Games.