

Rescue Drone Simulator: Second Chance angekündigt – Realistische Drohneneinsätze erscheinen 2027 für PC und Konsolen
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Anraga Studios und The Farm 51 kündigen Rescue Drone Simulator: Second Chance an, eine storybasierte Rettungseinsatz-Simulation in der nahen Zukunft, in der die Drohne zu einem zentralen Werkzeug für Rettung und Überleben geworden ist.
Brände, Explosionen, Naturkatastrophen, Infrastrukturausfälle, vermisste Menschen und extreme Wetterereignisse: Im Verlauf der Kampagne muss der Spieler als Drohnenpilot im Rettungseinsatz immer dann in die Gefahrenzone fliegen, wenn ein Notruf eingeht. Schätze die Bedrohung ein, entscheide über das Vorgehen, wähle die richtige Maschine und führe anspruchsvolle Rettungsmissionen unter Druck durch.
Die Drohne in Rescue Drone Simulator: Second Chance ist keine fliegende Kamera, sondern eine physische Maschine, deren Steuerung der Spieler erlernen muss.
Masse, Trägheit, Schub, Aerodynamik, Akku, Schäden und Wetterbedingungen wirken sich darauf aus, wie sich die Drohne verhält. Wind kann die Maschine vom Kurs abbringen, zusätzliches Gewicht verändert ihre Reaktion auf Steuerbefehle, und eine zuvor in der Werkstatt vorbereitete Konfiguration kann im Einsatz einen entscheidenden Unterschied machen.
Das Spiel bietet zwei Steuerungsmodelle. „Simulator“ orientiert sich stärker an der realen Drohnensteuerung, während „Arcade“ zusätzliche Hilfen nutzt, damit auch Spieler ohne Drohnenerfahrung schnell einsteigen können. Zwischen den Einsätzen verbessern und modifizieren die Spieler ihre Maschinen und wählen Komponenten, die Leistung, Haltbarkeit und Flugverhalten beeinflussen.
Der Titel Second Chance bezieht sich nicht nur auf die Menschen, die während der Missionen gerettet werden. Die Einheit besteht aus erfahrenen Spezialisten, die aufgrund von Unfällen, Krankheit, Alter oder traumatischen Erlebnissen ihre früheren Berufe nicht mehr auf herkömmliche Weise ausüben können. Die Technologie eröffnet ihnen einen Weg zurück.
Sie ersetzt weder ihr Wissen noch ihre Erfahrung oder ihren Instinkt. Sie ermöglicht es ihnen, all das wieder einzusetzen: einen Einsatz aus sicherer Entfernung zu leiten, Orte zu erreichen, die ein Mensch nicht betreten kann, und weiter das zu tun, was ihr Leben einst geprägt hat – andere zu retten. Das ist ihre zweite Chance.
Obwohl das Spiel in der nahen Zukunft angesiedelt ist, löst sich Rescue Drone Simulator: Second Chance bewusst von einer sterilen Science-Fiction-Vision. Seine audiovisuelle Gestaltung greift den Charakter der 80er- und 90er-Jahre auf: industrielle Räume, analoge Elektronik, physische Bedienfelder und Geräte, die vor allem dafür entwickelt wurden, zuverlässig zu funktionieren.
Die künstlerische Leitung des Projekts liegt bei Wojciech Pazdur, CEO und Mitgründer von The Farm 51, zuvor bei People Can Fly tätig und Mitentwickler von Painkiller. Bei Rescue Drone Simulator: Second Chance fungiert er zugleich als Art Director und komponiert die von den Klängen der 80er- und 90er-Jahre inspirierte Musik des Spiels.
„Rescue Drone Simulator gibt uns die Möglichkeit, hochmoderne Drohnentechnologie mit der Ästhetik und dem musikalischen Empfinden zusammenzubringen, mit denen ich in den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen bin. Wir wollen kein Retro-Spiel entwickeln. Wir wollen eine glaubwürdige nahe Zukunft mit analoger Seele schaffen – etwas Körperlicheres, Industrielleres und Menschlicheres. Deshalb übernehme ich nicht nur die künstlerische Leitung, sondern komponiere auch selbst die Musik des Spiels. Bildsprache, Klang und Atmosphäre sollen dieselbe Sprache sprechen.“
– Wojciech Pazdur, CEO von The Farm 51 und Art Director von Rescue Drone Simulator: Second Chance
Die Geschichte des Spiels stammt von Artur Fojcik, Game Director bei The Farm 51, der für seine Arbeit an Chernobylite und dem für einen BAFTA Games Award nominierten Get Even bekannt ist.
Die Kampagne beginnt mit Rettungseinsätzen, doch weitere Katastrophen, Klimaanomalien und Infrastrukturausfälle verdichten sich zunehmend zu einer größeren Krise. Gleichzeitig entfalten sich die Geschichte des Teams und das titelgebende Thema einer zweiten Chance.
„Eine Katastrophe wird zu mehr als einem Spektakel, sobald die Spieler verstehen, wen sie zu retten versuchen und wer ihnen am anderen Ende des Funkgeräts hilft. Die Geschichten der Figuren sollen sich aus dem ergeben, was die Spieler während der Missionen tun, und nicht nur als Unterbrechungen dazwischen dienen. Second Chance ist das gemeinsame Thema dieser Charaktere: Jeder von ihnen hat etwas Wichtiges verloren und versucht, eine neue Rolle für sich zu finden.“
– Artur Fojcik, The Farm 51, Game Director von Rescue Drone Simulator: Second Chance
„Für uns steht die Vorstellung im Mittelpunkt, die Person zu sein, die mitten in eine Katastrophe geschickt wird – dorthin, wo jemand vermisst wird, ein Feuer ausgebrochen ist oder herkömmliche Rettungskräfte nicht sicher hinkommen können – und das Bewusstsein, dass der Ausgang dieses Einsatzes von den eigenen Entscheidungen und Fähigkeiten abhängt.
Second Chance hat für mich persönlich noch eine weitere Ebene. Wir betreten eine Welt, in der KI, Robotik und Automatisierung viele der Berufe verändern werden, die Menschen heute ausüben. Wir sprechen viel darüber, welche Möglichkeiten uns Technologie nehmen könnte. Mich interessiert auch die umgekehrte Frage: Was kann sie uns zurückgeben?
In unserer Geschichte ersetzt Technologie keine Menschen. Sie ermöglicht es ihnen, Erfahrungen und Fähigkeiten wieder zu nutzen, die aus unterschiedlichen Gründen bereits verloren schienen. Wir wollen spektakuläre Katastrophen und den Druck von Rettungseinsätzen mit dem befriedigenden Gefühl verbinden, eine Drohne zu beherrschen, und zugleich eine sehr menschliche Geschichte erzählen. Das ist die Grundlage von Rescue Drone Simulator: Second Chance.“
– Radosław Kalisz, CEO von Anraga Studios
Rescue Drone Simulator: Second Chance soll im 1. Quartal 2027 für PC (Steam), PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen. Anraga Studios plant die gleichzeitige Veröffentlichung auf allen drei Plattformen.
Jede Drohne im Arsenal des Spielers übernimmt eine andere Rolle und bietet eine grundlegend andere Spielweise:
Werkstatt und Kampagne
Dominik Probst
Webentwickler, Technik-Nerd und Gamer aus Leidenschaft seit der Kindheit, mit einem Faible für die komplette The Legend of Zelda- und Halo-Reihe. Dazu fast keine Konsolengeneration ausgelassen und auch sehr interessiert an Indie-Games.