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BeamNG.drive im Vorabtest: Eine Ode auf die Kaltverformung

Von Alex Jung am 26. Oktober 2026. Getestet auf PS5. 11 Min. Lesezeit. Zum Spiel hier klicken.

BeamNG.drive blickt in seiner Grundform bereits auf eine elfjährige Entwicklungsgeschichte zurück. Seit 2015 verzaubert das übrigens aus deutschen Landen stammende Physikmodell PC-Spieler weltweit, bietet es doch ein sehr ordentliches Fahrgefühl und vor allem eine Engine, die alle möglichen Schäden an Fahrzeugen realistisch und eindrucksvoll abbildet. Doch nun ist es vorbei mit dem Monopol der PC-Spieler, denn BeamNG.drive erscheint auf der PlayStation 5. Die Gelegenheit, einmal einen genaueren Blick auf das Spiel zu werfen. Taugt die Konsolenversion ebenfalls? Wie sieht es mit den Inhalten aus? Und wird es uns gelingen, ein einziges Mal mehr als zwei Kilometer ohne Totalschaden zurückzulegen?

Auftreffen auf den Knotenpunkt

Was ist BeamNG.drive überhaupt? Nun, in erster Linie versteht sich das Spiel als extrem gute und realistische Physik-Engine, die die Bewegung eines Automobils möglichst realitätsnah abbildet. Im Kern also ein Fahrsimulator. Hierbei werden wirklich alle Eventualitäten berücksichtigt. Kalte Bremsen sorgen dafür, dass wir schlechter verzögern können. Geht uns der Sprit aus, bleiben wir folgerichtig liegen. Beschädigen wir unser Fahrzeug, wirkt sich dies unmittelbar auf das Fahrverhalten aus, bis hin zum obligatorischen Totalschaden. Einer oder mehrere Plattfüße sind beispielsweise wenig zuträglich für die Performance unseres Autos.

Bis zur totalen Zerstörung unseres Fahrzeugs sind meistens einige Unfälle nötig. Prinzipiell bleiben die Vehikel auch nach einem Frontalzusammenstoß noch in irgendeiner Form fahrbereit, obwohl Rauch das nahe Ende des Motors ankündigt oder die Lenkung ihren Zweck überhaupt nicht mehr erfüllt. Möglich macht dies ein System, dass das Grundskelett eines jeden Autos aus zahllosen miteinander verbundenen Knotenpunkten abbildet. Diese verformen sich und damit das Auto auf realistische Art und Weise, sobald ein Einfluss von außen auf das Fahrzeug trifft, beispielsweise eine Kollision mit einem Umgebungsobjekt.

Die Kombination zwischen dem herausragend realistischen Fahrgefühl und dem Schadensmodell sorgt in Summe für ein sehr wirklichkeitsnahes Auftreten des grundsätzlichen Gameplays. Das heißt, dass BeamNG.drive in seiner Idee mehr eine Tech-Demo als ein richtiges Spiel ist. Und die Technik dahinter ist wirklich maximal eindrucksvoll. Kein Unfall gleicht dem anderen. Eine schönere Umsetzung von Beschädigungen an einem Automobil wird man woanders definitiv nicht finden können. In dem Bereich markiert BeamNG.drive den absoluten Goldstandard.

Auf den Inhalt kommt es an

Da BeamNG.drive bereits seit 2015 existiert, ist das Spiel über die Zeit natürlich enorm gewachsen, was nicht zuletzt an der regen Modding-Kultur im PC-Sektor liegt. Davon profitiert die PlayStation-5- Version. So enthält das Spiel zum Release eine absurd große Auswahl an Fahrzeugen, die zwar nicht lizensiert wurden, aber trotzdem mit ihrem Design überzeugen können. Da sämtliche Vehikel mit einer detaillierten Cockpitperspektive und eben dem herausragenden Schadensmodell versehen wurden, sind an der Stelle eigentlich keine Wünsche offen.

Zur Auswahl stehen dabei viele herkömmliche Autos, einige ältere Modelle, die an Muscle-Cars erinnern, aber auch Sportwägen und sogar Rennfahrzeuge. Das Designteam hat sich hierbei an realen Fahrzeugen orientiert, denn es finden sich Autos in der Auswahl, die durchaus als Facelift eines aktuellen Hyundai, Mazda, Honda oder Mitsubishi durchgehen könnten. Wer es robuster möchte, für den stehen zahlreiche LKWs, Transporter oder große Baufahrzeuge bereit. An der Stelle beinhaltet BeamNG.drive wirklich ein herausragendes Sortiment. Hinzu kommt, dass wir nahezu jedes Auto individualisieren dürfen. Lackierung ändern, Stoßstangen sportlicher gestalten, Sitze oder Kofferraumdeckel abbauen – der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Was BeamNG.drive in dem Bereich also auffährt, das ist absolut beispiellos gut!

Leider kommt die PlayStation-5-Fassung jedoch nicht mit allen Features daher. So fehlt etwa der Track-Builder aus der PC-Version. Auf einen VR-Modus müssen wir ebenfalls verzichten, was angesichts der unfassbar detaillierten Cockpits definitiv schade ist. Und natürlich bietet die PS5- Version nicht den unmittelbaren Mod-Support, der auf dem PC als Plattform mittlerweile eigentlich obligatorisch ist. Schade, dass die PS5-Spieler an der Stelle also nicht das ganze Spiel erhalten, wobei die Mod-Umsetzung sich hier naturgemäß ohnehin schwieriger gestaltet.

Onboarding bei APM

Wir haben es ja bereits angesprochen: BeamNG.drive ist mehr Fahrsimulator als echtes Spiel. Um dennoch einen vernünftigen Einstieg in das Spiel zu kriegen, stehen uns einige Tutorials zur Verfügung. Diese bringen uns das Spielgefühl sowie die zahlreichen Features näher und sollten beim Erstkontakt mit BeamNG.drive durchaus nicht links liegen gelassen werden. Da wir mit dem Controller grundsätzlich weniger Tasten und damit weniger Eingabemöglichkeiten zur Verfügung haben, als mit Maus und vor allem Tastatur, bedient sich BeamNG.drive einem typischen Kniff. Einige Features verstecken sich in einem Ringmenü, welches wir per Tastendruck auswählen können.

Haben wir die Tutorials absolviert, geht es in der Kampagne direkt mit Tutorials weiter. Als Storyrahmen dient eine Anstellung bei der Firma Apex Performance Metrics, kurz APM. Wir werden als Testfahrer eingestellt und sollen unsere Fahrfähigkeiten weiter verbessern. Mit dem Einstiegsbonus leisten wir uns dann ein erstes Auto, um auch mobil zu sein. Einen Firmenwagen bietet APM nämlich abseits unserer Testfahrer-Tätigkeiten nicht an. Haben wir die ersten paar Missionen absolviert, können wir künftig unseren Weg selbst wählen.

Zur Auswahl stehen vier unterschiedliche Missionsbereiche. Wir können im Motorsport-Zweig aktiv werden und hier Zeitfahren, Drag-Races oder kleinere Rennen gegen bis zu drei Gegner bestreiten. Im gewerblichen Bereich Logistik wechseln wir ins Speditionsfach und fahren Pakete von A nach B. Unter der Rubrik Experimentell gilt es, diverse Offroad-Herausforderungen zu bestreiten. Spezial schließlich beinhaltet Minispiele wie etwa das durchaus spaßige Einparken. Erfüllen wir Aufgaben, steigen wir im Rang auf und verdienen Geld. Für jede absolvierte Challenge gibt es zudem eine Sternewertung, über die wir dann die nächste Stufe freischalten.

Oberkörper mit Kopf

Die herausragende Physik von BeamNG.drive haben wir ja bereits das eine oder andere Mal lobend erwähnt. Sämtliche Autos sind so detailverliebt umgesetzt, dass sich sogar Motorhaube und Kofferraum öffnen lassen. Dazu müssen wir erst einmal aussteigen. Außerhalb des Fahrzeugs tritt ein lustiger Avatar in Erscheinung, der etwas an EVE aus dem Pixar-Klassiker Wall-E erinnert. Letztlich sind wir also lediglich als Oberkörper mit Kopf unterwegs. Auf die Animation der Hände am Lenkrad, wie sie ein Driver: San Francisco einst herausragend dargestellt hatte, müssen wir bei BeamNG.drive leider verzichten.

Abseits der Karriere stehen uns weitere Modi zur Verfügung. Cool ist etwa der Rallye-Modus. Hier können wir vorgefertigte Einzel-Etappen oder eine kleine Schleife bestreiten, bei der wir sogar die Verbindungsstücke zwischen den Stages möglichst unfallfrei absolvieren sollten, um überhaupt die Zielflagge zu sehen. Zudem gibt es zahlreiche vorgefertigte Szenarien, beispielsweise Transportmissionen mit Sattelzügen oder Verfolgungsjagden, in denen wir wahlweise vor der Polizei flüchten oder einen Verbrecher stellen müssen. Ebenso spaßig gestaltet sich der Offroad-Bereich, bei dem wir im Stile eines Trials mit Jeeps Hindernisparcours absolvieren müssen. Ein ganz feiner Gasfuß und gute Kontrolle über das Differential ist Pflicht, um eine gute Gesamtwertung zu erreichen.

Die PlayStation-5-Fassung enthält sogar einen lokalen Mehrspielermodus. Auch hier gibt es, neben der Option für freies Fahren, vorgefertigte Szenarien, bei denen wir etwa Autoball spielen, uns ein Rennen oder Drag-Race liefern, eine Verfolgungsjagd bestreiten oder uns einfach nur gnadenlos in die Karre fahren. Der Multiplayer ist eine lustige Ergänzung, der für die eine oder andere Runde taugt.

Die dunkle Seite der Macht

Bis dahin klingt BeamNG.drive ja durchaus nach einem ordentlichen Stück Software und das ist es definitiv. Kommen wir nun aber zu den Schattenseiten, und diese fallen doch etwas größer aus. Das Spiel an sich bietet mehrere Open-World-Gebiete, die wir befahren dürfen. Konkret sind dies etwa die US-West- und Ostküste sowie das malerische Italien, inklusive diverser Bergdörfer. So toll die Fahrzeuge im Spiel umgesetzt sind, so trist kommen leider die Umgebungen daher.

Prinzipiell gehen die Gebiete dabei eigentlich in Ordnung. Die Texturen sind jetzt nicht auf dem Niveau eines Forza Horizon 6, das müssen sie aber auch nicht, wenn das Gesamtbild soweit ansprechend ausfällt. Schade ist, dass neben den recht rudimentären Texturen kaum Leben in der Spielwelt herrscht. So befahren nur wenige Autos neben uns die Straßen. Das reicht zwar absolut aus, um immer mal wieder Unfälle zu bauen, aber ein wenig mehr Betrieb wäre schon schön gewesen. In der Kampagne sind wir zudem sehr lange auf den immer gleichen Straßen unterwegs, was auf Dauer ermüdend wird. Fast schon wie der tagtägliche Weg zur Arbeit.

Immerhin hat BeamNG.drive einen kompletten Tag-Nacht-Wechsel, der für sehr stimmungsvolle Bilder sorgt. Abseits davon muss aber die generelle technische Seite ein Thema sein. Denn nicht selten stört lästiges Flimmern die eigentlich ordentliche Grafik. Und Ruckler gehören leider ebenfalls zur Standard-Ausstattung, gerade dann, wenn mehrere Autos gleichzeitig zu sehen sind oder wir durch beleuchtete Tunnel fahren. Zumindest auf unserer Basis-PlayStation-5 hätte BeamNG.drive an der Stelle noch etwas Feintuning vertragen können. Übrigens ist die Akustik in BeamNG.drive ebenfalls so ein Punkt. Die Fahrzeugsounds sowie Unfallgeräusche überzeugen. Abseits davon bleibt das Spiel aber komplett stumm. Lediglich im Hauptmenü ertönt Musik. Während der Fahrt wurden aber anscheinend alle Radios aus den Autos ausgebaut, denn eine Musikuntermalung gibt es leider nicht.

Das Menü der Grausamkeiten

Pünktlich zu Halloween präsentiert uns BeamNG.drive eine Menüführung, die direkt aus der Hölle zu stammen scheint. Man merkt dem Spiel zu 100 % die Herkunft vom PC an, denn die Menüs sind ganz klar auf Maus und Tastatur abgestimmt. Mit den Richtungstasten klicken wir uns sowohl auf der Übersichtskarte als auch bei den zahlreichen Herausforderungen durch schier endlose Klickstrecken. Da jeder Wechsel eine kleine Ladezeit nach sich zieht, kommt hier überhaupt kein richtiger Flow auf. Über das Hauptmenü können wir zwar einige Herausforderungen direkt anwählen, manchmal müssen wir aber explizit zum Startort fahren, was insgesamt inkonsequent ist.

Ganz schlimm gestaltet sich die Menüführung bei den Tuningmöglichkeiten unseres Autos. Da uns keine Vorschauoption zur Verfügung steht, sehen wir auf den ersten Blick meist überhaupt nicht, für welche Frontschürze oder welche optische Anpassung wir gerade unser sauer verdientes Geld einsetzen. In Verbindung mit den minimalen, aber sehr störenden Ladezeiten vergeht uns schnell die Lust, unser Vehikel zu individualisieren, obwohl wir dies aufgrund der umfangreichen Möglichkeiten eigentlich gerne tun würden.

Apropos Ladezeiten: Diese gestalten sich als der absolute Endgegner in BeamNG.drive. Starten wir eine x-beliebige Herausforderung, so können wir teilweise mit fast einer Minute Wartezeit rechnen, bevor es überhaupt einmal losgeht. Immerhin dürfen wir unser Auto in der freien Fahrt recht schnell zurücksetzen oder reparieren, wenn wir einmal einen Schaden haben. Dies geht dann ohne Ladezeit flott von der Hand. Bei all den Kritikpunkten seien zusätzlich die fummeligen Shortcut-Möglichkeiten erwähnt, denn die Tastenkombinationen für Aussteigen oder Annahme neuer Pakete gestalten sich nicht unbedingt intuitiv. Speziell im Logistik-Bereich klicken wir uns dann zusätzlich durch dermaßen viele Menüs, dass man in der Zeit das Paket wahrscheinlich schon schneller per Hand zum Empfänger bugsiert hätte.

Ein Bug ist nicht immer ein VW Käfer

Zu all der Kritik im Bereich der Menüführung, der Tristesse der Spielwelt und der grafischen Fehler gesellen sich leider diverse Bugs. Und zwar nicht wenige. So hatten wir im Testzeitraum mit einigen Freezes zu tun, bei denen das Spiel beim Laden eines Levels komplett einfror. Gerade, da man mit den langen Ladezeiten zu kämpfen hat, denkt man immer wieder, es müsste doch so langsam mal weitergehen, nur um schlussendlich enttäuscht zu werden. Manche Herausforderungen konnten wir überhaupt nicht starten, denn das Spiel verzweigte direkt wieder ins Hauptmenü. Dann halt nicht.

In der Kampagne bohrte sich unser Auto an einer Stelle in ein Verkehrsschild. Natürlich war dies zunächst einmal unsere Schuld aufgrund überhöhter Geschwindigkeit (selbstverständlich rein zu Testzwecken). Allerdings ging es danach weder vor- noch rückwärts. Wir mussten aussteigen und eigentlich den Weg zurück zu unserer Garage beziehungsweise dem nächsten Garagenterminal schwebend hinter uns bringen, bis uns ein Taxi dankenswerterweise aufgabelte. Ein klein wenig mehr Komfort wäre an der Stelle wünschenswert gewesen.

Weiterhin hatten wir einen kuriosen Bug bei einer der Trial-Challenges. Denn unser Auto reagierte auf keinerlei Eingaben. In der Cockpit-Ansicht stellten wir auch den Grund dafür fest, denn aus irgendeinem Grund hatte das Spiel uns nur als Beifahrer geladen. Und da unser Fahrer keinerlei Anstalten machte, seinen Platz zu räumen, konnten wir die Herausforderung überhaupt nicht bestreiten. Zu all diesen Bugs kommt zudem das Problem, dass wir gerade in den Rallye-Abschnitten immer auf das vom Spiel vorgegebene Fahrzeug festgelegt sind. Hier wäre es doch eigentlich schön, die durchaus ansprechenden und spannenden Stages mit einem eigenen Fahrzeug bestreiten zu dürfen. Nicht direkt ein Bug, aber ebenfalls ein Kritikpunkt.

Fazit

Irgendwie fühlte ich mich beim Test von BeamNG.drive an meine ersten Spielstunden in No Man's Sky erinnert, damals in der Fassung direkt nach Release. Es war frisch, es war anders, und irgendwie erzeugte es doch einen Sog, sodass man dranbleiben wollte. Irgendwann war dann allerdings trotzdem die Luft raus. Breche ich BeamNG.drive auf die reine Fahrphysik und das Schadensmodell herunter, dann muss ich eine glatte 10 mit Sternchen geben. Was die Entwickler da auf den Bildschirm zaubern, das verdient wirklich ein Sonderlob. Selbst bei den guten alten Burnout-Spielen, die ja ebenfalls ein herausragendes Schadensmodell aufwiesen, war die Kaltverformung nicht so detailliert und realistisch. Und irgendwie hat mir die Kampagne schon Spaß gemacht, mit den wechselnden Herausforderungen und dem komplett anderen Spielgefühl im Vergleich zu anderen Rennspielen.

Doch ein Spiel ist eben in der Regel mehr als ein einzelnes Feature. Und an der Stelle fängt sich BeamNG.drive einige nicht wegzudiskutierende Minuspunkte ein. So ist die Spielwelt abseits der Fahrzeuge oftmals trist und immer viel zu leer. Die Kampagne gestaltet sich bereits im Tutorial etwas zäh. Dies wird mit zunehmendem Spielverlauf trotz unterschiedlicher Challenge-Bäume nicht besser. Die Technik kann ebenfalls nicht überzeugen, sind wir doch regelmäßig mit Rucklern sowie flimmernder Grafik konfrontiert. Und dann trüben noch zahlreiche Bugs, komplette Abstürze, Freezes und vor allem die elend langen Ladezeiten das Gesamtbild. Fehlende Features der PlayStation-5-Version, die auf dem PC eigentlich enthalten sind, markieren dann den Endpunkt, auch wenn der Lokale-Multiplayer wiederum ganz cool ist.

BeamNG.drive ist ein Spiel, auf das man sich einlassen muss, um Spaß zu haben. Wer hier ein Rennspiel von der Stange zocken möchte, der wird absolut nicht glücklich werden. Und ein GTA oder Forza Horizon darf man trotz der Open-World ebenso nicht erwarten. BeamNG.drive ist mehr eine Tech-Demo und eine Hommage an das reine Automobilfahren an sich. Und irgendwie ist es ja schön, dass es solche Spiele gibt, die einfach anders sind.

Pro:
  • Herausragendes Schadensmodell
  • Extrem realistisches Fahrgefühl
  • Zahlreiche, detailliert umgesetzte Fahrzeuge inklusive Cockpit-Ansicht
  • Viele unterschiedliche Challenges, von Rennen über Geschicklichkeit bis hin zu Transportmissionen
  • Lokaler Mehrspieler mit lustigen Minispielen
  • Extrem breit gefächert, von Rennwägen bis hin zu Baustellenfahrzeugen
Contra:
  • Fehlende Inhalte im Vergleich zur PC-Version (Track-Builder, VR-Support)
  • Triste Umgebungen
  • Wenig anderer Verkehr
  • Ruckler, Flimmern und weitere technische Unsauberkeiten
  • Zahlreiche Bugs bis hin zu kompletten Freezes
  • Elend lange Ladezeiten von bis zu einer Minute (Standard-PS5)
  • Kampagnenfortschritt sehr zähflüssig
  • Umständliche Menüführung in nahezu jedem Bereich
  • Keine Fahrzeugvorschau im Rahmen des Tunings
  • Abseits der Menüs keinerlei Musikuntermalung
  • Kleine Nachladezeiten nach fast jeder Bestätigung im Menü
Spiel getestet auf: PS5

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Alex Jung

Alex Jung

Seit dem ersten Gameboy begeisterter Konsolenzocker. Neben Rennspielen, Action-Adventures und JRPGs sind auch Indie-Perlen gerne im Laufwerk gesehen. Zu den zahlreichen Lieblingsspielen gehören GTA Vice City, Metal Gear Solid, Overboard!, Ys VIII, die Uncharted- und Forza-Horizon-Reihe sowie Gran Turismo 7.

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