

Call of Duty: Modern Warfare 4 im Test: Ein umfangreiches Shooter-Paket für die Switch 2
Mit Modern Warfare 4 kehrt eines der größten Gaming-Franchises überhaupt zurück und setzt die MW-Reboot-Reihe fort. Erstmals seit gefühlten Ewigkeiten erscheint ein CoD dieses Mal auch direkt zum Release auf einer Nintendo-Konsole. Wie sich Kampagne und Multiplayer auf der Switch 2 schlagen, verraten wir euch im Test.

Invasion in Korea
Die Kampagne beginnt relativ entspannt, wenn wir eine militärische Einheit während ihres Routineeinsatzes in Hajin City in Südkorea begleiten. Wir lauschen ausgelassenen Gesprächen über Musik, folgen den Militärs durch die äußerst stimmungsvoll inszenierten Straßen der Stadt mitsamt Essensständen an jeder Ecke, bunten Werbeschildern und regem Treiben in engen Gassen, und dürfen uns mit wählbaren Antworten auch in die Dialoge einbringen. Das Flair stimmt ab der ersten Sekunde, vom authentischen Street Food bis hin zum typischen asiatischen Supermarkt. Zwischen den Zeilen erfahren wir, dass in Nordkorea ein neuer Führer an der Macht ist, was von den Soldaten aber nur beiläufig wahrgenommen wird, obwohl das Porträt schon überall über die Bildschirme flimmert. So tritt wenig später das ein, was man schon längst vermutet: Der Strom fällt aus und kurz darauf fliegen auch schon die ersten Bomben in die Stadt. Die Stimmung kippt schlagartig in blanke Panik und schon sind wir mittendrin im Modern-Warfare-Feeling. Die eben noch belebten Straßen sind nun mit Trümmern, Toten und Verletzten überzogen. Feuer, Rauch und Dunkelheit mindern die Sicht, während wir uns durch die Ruinen zum Stadion durchschlagen, unserem einstigen Zielort. Was folgt, sind weitere riesige Explosionen und Einschläge um uns herum, die die ganze Umgebung beben lassen.

Die Inszenierung ist dabei äußerst intensiv und richtig gut gelungen, da sie uns mitten ins Geschehen hineinversetzt und uns mit ihrem gelungenen Tempo nur wenig Zeit zum Durchatmen lässt. Jeder Bombeneinschlag fühlt sich heftig an und auch die Emotionen der Charaktere inmitten dieser Ausnahmesituation werden hervorragend transportiert. Im und um das Baseballstadion, wo nordkoreanische Soldaten mit Fallschirmen landen, wird das volle Ausmaß des Angriffs dann immer deutlicher - hier handelt es sich nämlich nicht nur um einen Luftangriff, sondern um eine großflächige Invasion des Nachbarlandes mit Panzern, Artillerie, Fahrzeugen und Infanterie. Der Storyrahmen von Modern Warfare 4 weiß in jedem Fall von Beginn an zu überzeugen, gerade auch deshalb, weil er mit einem aktuell wieder sehr brisanten Krisenherd spielt und uns auf diese Weise natürlich auch näher an die Geschehnisse heranbringt. Gut gelungen ist auch die Abwechslung in Sachen Schauplätze. So wechseln wir am laufenden Band zwischen Orten wie offenen Straßen, engen Häusern oder unterirdischen Tunneln und müssen uns dadurch auch ständig an neue Gegebenheiten anpassen, zum Beispiel was Deckung, Sichtverhältnisse oder potenzielle Bedrohungen angeht.

Price goes Bond
Bei einer Storyline bleibt es aber nicht. So erleben wir mit Protagonist John Price, der inzwischen ein weltweit gesuchter Mann ist, eine Geschichte, die wenige Tage vor der Invasion beginnt. Aus dem Untergrund heraus agiert Price eher als Agent als als Soldat, wodurch wir immer wieder das Gefühl haben, einen 007-Ableger zu spielen. Mit Price starten wir in New York, um mehr über verdächtige Verschiebungen der internationalen Kräfteverhältnisse in Erfahrung zu bringen und die involvierten Personen ausfindig zu machen. Dabei folgen wir unauffällig verdächtigen Personen, schalten Wachen per Takedown aus, liefern uns epische Verfolgungsjagden über die Dächer der Stadt oder stürzen uns in James Bond-artige Nahkämpfe, während wir uns durch die pulsierende Masse eines New Yorker Nachtclubs bewegen, bis hoch zum luxuriösen VIP-Bereich.

Die Schießereien mit Pistole fühlen sich hier ebenfalls weniger nach klassischem COD als vielmehr nach Agententhriller an und sind damit ein gelungener Kontrast zum Invasionskrieg. Auch optisch ist das Ganze eine Wucht, wenn wir uns beispielsweise durch imposante Projektionsräume, durch die riesige Küche oder auch durch die Lounge des Etablissements schießen müssen. Auch Price als Charakter wird dabei gut gezeichnet und dank ethisch fragwürdiger Entscheidungen nicht einfach als aalglatter Held der Nation inszeniert. Insgesamt ist die Kampagne von MW 4 eine der stärksten der letzten Jahre, vor allem in ihren überwiegend linearen, temporeichen Abschnitten. In den freieren Momenten verliert sie dagegen kurzzeitig etwas an Fokus.

DMZ - eine offene Extraction-Spielwiese mit Storyfokus
Ergänzend zu Kampagne und Multiplayer liefert Modern Warfare 4 mit dem DMZ-Modus ein Highlight für Fans von Extraction-Shootern. Die weitläufige Map in der Region Haijin bietet dabei eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten. So warten in der Sperrzone zum Beispiel Storymissionen auf uns, die uns durch die unterschiedlichen Gebiete führen, von der rauen Wildnis über die Kanalisation bis hin zu den befestigten Dörfern. Die verschiedenen Areale reichen vom Krankenhaus über den Nuklearreaktor oder das Gefängnis bis hin zur Mall oder dem Stadion der Stadt. Wir sehen dabei überall die Auswirkungen der Geschehnisse aus der Kampagne, wie zerstörte Panzer, beschädigte Gebäude oder zurückgelassene Militärtech, während wir uns mal laut, mal leise durch die Umgebung arbeiten, Gegner ausspionieren, Gebäude infiltrieren oder Ressourcen sammeln. Das Ganze ist dabei deutlich offener gehalten als der größte Teil der Kampagne und liefert damit gerade auch für Solospieler einen gelungenen Kontrast abseits des Multiplayers. Anders als die Kampagne stützt sich DMZ nicht vorrangig auf aufwendige Zwischensequenzen, sondern liefert seine Handlung stattdessen überwiegend über den Funkaustausch mit unserer Vorgesetzten sowie über unsere Entdeckungen vor Ort.

Bevor wir in unser Abenteuer starten, wählen wir jedes Mal einen passenden Operator und statten ihn im Lager mit einem für uns stimmigen Grundstock an Equipment aus, wie Rucksack, Waffen, Granaten, Medipacks oder schusssicheren Westen. Im Anschluss entscheiden wir uns für einen Einstiegspunkt in die offene Welt, von wo aus wir die Umgebung erkunden möchten. Innerhalb der Storyaufträge erledigen wir dann mehrere vorgegebene Orders, die vom Stehlen feindlicher Fahrzeuge über das Platzieren von Transmittern bis hin zum Finden und Einsetzen bestimmter Waffen reichen. Zu den Storymissionen, die in einzelne Kapitel unterteilt sind, gesellen sich in DMZ auch sogenannte Dynamic Ops, bei denen wir mit anderen zusammenarbeiten. Dabei geht es innerhalb der sich dynamisch entwickelnden Aufträge beispielsweise darum, zunächst eine Bombe zu entschärfen. Ist dies geschafft, geht es weiter, um zum Beispiel ein Störgerät für den Funk des Gegners aufzuspüren und zu platzieren.

Dabei bewegen wir uns frei durch die offene Welt und gestalten unser Vorgehen und auch unsere Wege völlig individuell. Allerdings warten dabei natürlich verschiedenste Hindernisse auf uns, von gegnerischen Truppen über Robohunde bis hin zu fatalen Witterungsbedingungen oder Strahlung. Daher müssen wir häufig spontan unsere Pläne verwerfen und uns mit einer neuen unvorhergesehenen Situation auseinandersetzen. Außerdem haben unsere Aktionen sichtbar Einfluss auf die Umgebung um uns herum. Hinzu kommen Zeitlimits, die uns während der Missionen zusätzlich das Leben schwer machen. Sterben wir, können wir von unseren Verbündeten zurückgebracht werden, sind alle am Boden, scheitert dann die komplette Mission und wir verlieren unsere gesammelte Ausrüstung. Dies hat auch zur Folge, dass unser Operator aus dem Spiel ist, außer wir investieren verdientes Geld, um ihn zurückzuholen, die Ausrüstung bleibt aber verloren. Verdiente Trait Points können wir dann auch in die Entwicklung der Fähigkeiten unserer Operator stecken, die sich in die Kategorien Warfighter, Scout und Survivalist gliedern.

Weiterhin warten in DMZ auch wechselnde Events mit individuellen Herausforderungen wie bestimmten Kills, Sammelaufgaben oder dem Erreichen festgelegter Levelstufen auf uns. Erledigen wir diese, lassen sich spezielle Items wie Weapon Charms oder XP Token freischalten. Außerdem haben wir die Chance, einen Free Roam zu starten und die Umgebung ohne vorgegebene Missionen frei zu erkunden. Alles in allem ist DMZ ein abwechslungsreicher und wirklich sehenswerter Extraction-Modus, der darüber hinaus auch eine richtig coole Spielwelt zu bieten hat. Egal, ob alleine in der Story, in den dynamischen Missionen oder ohne festes Ziel, in der Sperrzone gibt es in jedem Fall viel zu tun, jede Menge zu erkunden und Spannendes zu erleben. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß mit DMZ, sowohl solo als auch mit anderen.

Im Multiplayer treffen bewährte Klassiker auf spannende neue Varianten
Im Mehrspielermodus von Modern Warfare 4 warten zehn unterschiedliche Modi auf uns. Diese gehören einerseits zur Kategorie der Klassiker wie 6vs6 Domination (klassischer Kampf um Kontrollpunkte), 6vs6 Team Deathmatch (Fokus auf Kills des Gegners), 6vs6 Search and Destroy (Wechselspiel zwischen Platzieren und Entschärfen einer Bombe) und 2vs2 Gunfight (Kill Limit erreichen oder Capture the Flag bei Overtime). Durch die kompakten Matchgrößen und die vertrauten Spielabläufe ist hier eigentlich immer für Spannung gesorgt. Andererseits warten auch insgesamt sechs neue Modi auf uns. Hierzu gehört der neue 10vs10 Modus Feuergefecht. Hier geht es darum, in abgeschlossenen Arealen alle gegnerischen Bedrohungen auszuschalten oder die Flagge zu erobern, um eine Runde zu gewinnen. Spannend ist hierbei, dass sich der Aufbau der sogenannten Trainingsareale im Laufe der Partie verändert, wodurch man gezwungen ist, sich immer neu auf die Umgebung einzustellen.

Ebenfalls frisch mit dabei ist der 6vs6 Modus Front. Hier geht es darum, als Team zusammenzuarbeiten und durch Kills die Oberhand in relativ langen Runden zu erlangen. Ein Modus ohne Kontrollpunkte, der dennoch das Teamwork fördert - uns hat er Spaß gemacht. Im ebenfalls rundenbasierten 6vs6 Kollateral-Modus steht das abwechselnde Angreifen und Verteidigen von Bombenarealen im Mittelpunkt. Da es keine Respawns, kein eigenes Equipment (dieses muss beim Start erst gekauft werden) und auch keine Gesundheitsregeneration gibt, ist diese Variante spürbar fordernder als das klassische Search and Destroy. Der 6vs6 Modus Inflation dreht sich dagegen um das Ausschalten oder Schützen speziell markierter feindlicher Operator, die ein Kopfgeld einbringen. Welches Team nach Ablauf der Zeit das meiste Geld eingesammelt hat, gewinnt. Ein temporeicher Modus für zwischendurch, der für uns aber zu den schwächeren der neuen zählt. Mit Kapern gehört ein weiterer 6vs6 Modus zum Spielumfang, der uns Datenstachel in feindlichen Kommunikationszentralen platzieren lässt. Wer dies schafft und den Stachel so lange verteidigen kann, bis der Datentransfer abgeschlossen ist, der gewinnt. Eine interessante Capture-the-Flag-Variante, die mit ordentlich Dynamik punkten kann.

Für viele sicherlich am interessantesten ist der "Battlefield"-Modus Bodenkrieg: Kampf-Außenposten für bis zu 64 Spieler. Hier warten große Gefechte mit Fahrzeugen auf uns, bei denen Außenposten erobert und dadurch neue Spawnpunkte für das Team geschaffen werden müssen. Halten wir einen Außenposten, wird dieser verstärkt und gewährt uns dadurch schwerere Waffen. Hierfür steht dann auch die aus DMZ bekannte große Haijin-Karte bereit, um ausreichend Platz zu bieten. Auch wenn gerade das Panzer-Gameplay nicht ganz so wuchtig wie bei der Konkurrenz ausfällt, ist der Modus insgesamt, mit seiner Kombination aus Battlefield-Spielgefühl und CoD-Tempo, eine wirklich gelungene Erfahrung, gerade auch, weil die Haijin-Map hierfür der perfekte Schauplatz ist. Wo wir gerade beim Thema Maps sind - hier hält Modern Warfare 4 eine sehenswerte Auswahl an Karten bereit, die eine große Bandbreite an Settings abdecken. So verschlägt es uns in Cachette in ländliche Gefilde mitsamt Scheunen und Traktoren, wohingegen Coal eine verlassene russische Kohlemine mit Förderbändern, Lagerhallen und Loren bereithält. Besonders spektakulär wird es in NYC zwischen Hochhäusern und Times-Square-Werbescreens oder auch auf der Silkworm-Map, wo uns ein buntes asiatisches Viertel mit engen Straßen, Leuchtreklame und Supermarkt erwartet. Aber auch die Mexiko-Map Lithium mit ihrer riesigen Verarbeitungsanlage, die holzvertäfelte nordkoreanische Library oder das beschädigte südkoreanische Atomkraftwerk der Map Reactor U92 mit einem kochenden Kühlbecken als optischem Zentrum sind definitiv einen Besuch wert. Insgesamt stehen siebzehn Karten plus die große Haijin-Map bereit, sodass für abwechslungsreiche Schauplätze rund um den Globus gesorgt ist.

Eine solide Version für unterwegs
Die Umsetzung auf der Switch 2 kann sich insgesamt sehen lassen. So konnten wir im Laufe der Kampagne und auch online durchweg flüssig spielen, auch wenn um uns herum wirklich alles in die Luft geflogen ist. Die Schießereien gingen gut von der Hand, dramatische Hänger konnten wir weder in den Sequenzen noch ingame beobachten. Grafisch ist Modern Warfare 4 auf der Nintendo-Konsole natürlich ein Kompromiss. So wirken viele Texturen unscharf und schwammig, Schriften lassen sich nur lesen, wenn man direkt davor steht, und auch die Gesichtsanimationen und die Umgebungsdetails sind spürbar heruntergeregelt. Gerade in den Sequenzen fallen die maskenhaften Gesichter natürlich besonders auf. Das alles können wir der Switch-2-Version aber nicht wirklich zum Vorwurf machen, denn das war von vornherein klar. Dennoch kann Call of Duty: Modern Warfare 4 seine Atmosphäre, sein temporeiches Shooter-Gameplay und auch die Intention seiner Kampagne gut auf die Hybridkonsole transportieren.

Man muss mit grafischen Einschnitten leben, hat aber nie das Gefühl, dass man deswegen etwas Essenzielles verpasst oder dass der Spielspaß flöten geht. Wer Wert auf die grafische Pracht eines CoD legt, wird sicherlich nicht zur Switch-2-Fassung greifen. Wer einen solchen Titel aber auf der Nintendo-Konsole erleben will, zum Beispiel aufgrund der Mobilität, ist in der Regel bereit, diese Kompromisse zu machen. Auch die Vibrationen und damit natürlich auch das Feedback der Waffen ist auf der Switch 2 natürlich etwas eindimensionaler, als man es von den großen Konsolen gewohnt ist. Aber auch hier gilt ganz klar, dass Modern Warfare 4 die Ressourcen, die ihm hardwareseitig zur Verfügung stehen, gut nutzt, um ein intensives Spielerlebnis zu schaffen.
Soundtechnisch liefert Modern Warfare 4 im Übrigen wieder sehr stark ab und bietet musikalisch einen guten Mix aus lizenzierten Tracks und opulentem Original-Score mit modernen, leicht asiatisch angehauchten Orchesterarrangements. Darüber hinaus sorgen wuchtige Soundeffekte für eine authentische Klangkulisse aus Schüssen, Explosionen, Schreien und Umgebungsgeräuschen, die allesamt auf höchstem Niveau umgesetzt sind. Dadurch werden wir auch akustisch mitten in die Gefechte hineinversetzt.

Fazit
Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 setzt Activision die MW-Reboot-Reihe gelungen fort und liefert ein umfangreiches Shooter-Paket, das sowohl im Einzelspieler als auch im Mehrspielerbereich einiges zu bieten hat. Die Kampagne überzeugt mit einer abwechslungsreichen Geschichte, einer gelungenen Inszenierung und einer guten Mischung aus klassischen Gefechten und Agentenmissionen rund um John Price. Zwar fehlt es den etwas offeneren Abschnitten gelegentlich an Fokus, insgesamt gehört die Kampagne aber zu den besten der vergangenen Jahre. Auch der Multiplayer weiß mit einer großen Kartenauswahl, bewährten Spielmodi und einigen interessanten Neuerungen wie dem großen Außenposten-Modus zu gefallen. Eine willkommene Ergänzung ist zudem der DMZ-Modus, der mit seiner offenen Spielwelt und den abwechslungsreichen Missionen auch abseits der klassischen Modi langfristig motiviert. Die Umsetzung auf der Nintendo Switch 2 kann sich ebenfalls sehen lassen. Das Spiel läuft flüssig und vermittelt trotz der technischen Einschränkungen weitgehend das gewohnte Call-of-Duty-Spielgefühl. Abstriche müssen wir vor allem bei den Texturen, den Umgebungsdetails und den Gesichtsanimationen machen. Diese fallen zwar deutlich auf, beeinträchtigen den Spielspaß aber nur bedingt. Zusammen mit der gelungenen Soundkulisse ergibt sich eine solide Portierung, die den Shooter auch unterwegs zu einer guten Wahl macht. Unterm Strich ist Modern Warfare 4 ein überzeugender Serienableger, der mit seiner Kampagne, dem umfangreichen Multiplayer und dem vielseitigen DMZ-Modus ein stimmiges Gesamtpaket abliefert und auch auf der Nintendo Switch 2 eine solide Performance bietet.
- Packend inszenierte und abwechslungsreiche Kampagne
- Gelungener Mix aus Invasionskrieg und Agentenmissionen
- Umfangreicher Multiplayer mit großer Auswahl an neuen Modi
- Abwechslungsreiche Multiplayer-Karten
- Motivierender DMZ-Modus mit offener Spielwelt und hohem Wiederspielwert
- Wuchtige Soundeffekte und gelungener Soundtrack
- Insgesamt flüssige Performance auf der Nintendo Switch 2
- Call-of-Duty-Feeling auch unterwegs
- Offenere Kampagnenabschnitte verlieren etwas an Fokus
- Panzer-Gameplay im Bodenkrieg weniger wuchtig als bei der Konkurrenz
- Merkliche grafische Abstriche bei Texturen und Umgebungsdetails
- Teilweise schwache Gesichtsanimationen
- Weniger differenziertes Vibrationsfeedback als auf leistungsstärkeren Konsolen
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Leidenschaftlicher Konsolenspieler, Steamdeck-Fan und VR-Enthusiast. Neben Klassikern wie Resident Evil, Knights of the Old Republic, Jedi Knight oder LA Noire gehören vor allem aufwendig inszenierte Singleplayer-Erlebnisse zum breit gefächerten Interessengebiet, wie The Last of Us, Uncharted, Days Gone oder Cyberpunk 2077. Aber auch große Open-World-Reihen wie Far Cry oder Assassin's Creed, Point and Click Adventures wie Black Mirror oder Larry sowie Sportspiele mit Fokus auf Tennis, Fußball oder Radsport flimmern regelmäßig über den Bildschirm.