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First Look: Endzone – A World Apart – Das Leben in der Postapokalypse strukturieren

Von Dominik Probst am 26. März 2020
Publisher: Assemble Entertainment
Release: Early Access (April 2020)
Genre: Survival | Aufbau
Entwickler: Gentlymad
Verfügbar für: PC
USK Altersfreigabe: ausstehend

Das Leben in der Postapokalypse ist sicher kein leichtes. Schwieriger wird es dann schon, wenn man verantwortlich für den Bau einer neuer Siedlung ist. Im Survival-Aufbauspiel Endzone – A World Apart übernehmen wir genau diese wichtige Rolle für unsere Siedler. Ob uns das gelingt, finden wir jetzt gemeinsam heraus.

Da sich Endzone – A World Apart momentan noch in der Closed Beta befindet, gibt es noch nicht wirklich eine Story. Alles was wir zu Beginn des Spiels mitgeteilt bekommen, ist, dass wir uns um die Grundbedürfnisse der Siedler kümmern müssen. Na klar, denn ohne Wasser und Nahrung wird das Überleben schwierig werden. Gesagt, getan. Sobald wir ein Gewässer ausfindig gemacht haben, bauen wir direkt einen Steg in dieses hinein. Daraus können unsere Arbeiter dann mit einem Eimer Trinkwasser schöpfen.

Der nächste Schritt wäre, einen Wasservorrat anzulegen. Dafür stehen uns unter anderem eine Zisterne und ein Regenspeicher zu Verfügung. Erstere wird einfach gefüllt, letzterer sammelt automatisch Regen ein. Zu beachten gibt es beim Regenspeicher nicht viel, außer dass er geschlossen werden sollte, sobald kontaminierter Regen fällt.

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Nahrung ist natürlich auch wichtig

Ist der Wasservorrat vorerst gesichert, geht es an die Nahrungsmittelbeschaffung. Wie in vielen anderen Aufbauspielen gibt es auch in Endzone einen Jäger, Sammler und Fischer. Ebenfalls sind Felder und Plantagen verfügbar. Damit sollte auch die Nahrungsqualität und -quantität zur Zufriedenheit aller Siedler sein.

Außerdem stehen uns  unter anderem Unterkünfte für die Siedler zur Auswahl. Je kleiner diese sind, desto eher gesellen sich Kinder zu bestehenden Familien, da ihnen ja der nötige Freiraum und die Privatsphäre zur Verfügung stehen. Dann wären da noch Ressourcengebäude, die beispielsweise herumliegenden Schrott sammeln und in Einzelteile sortieren (Plastik, Glas, Metall, usw.), oder aber ein Schneider und eine Werkstatt. Der Schneider produziert Kleidung für unsere Siedler, die diese vor Strahlung schützen, die Werkzeuge aus der Werkstatt steigern die Produktivität der Arbeiter. Neben gemeinschaftlichen Gebäuden (Kneipe, Friedhof, Schule, …) gibt es noch Logistik- (Lagerhaus und Markt) und Elektrizitätsgebäude, wie Solarkollektoren und Energiespeicher. Strom in den Haushalten und Arbeitsstätten erhöht natürlich die Zufriedenheit unserer Siedler.

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Flexible Arbeitsplätze dank guter Verwaltung

Das wohl interessanteste und strategischste Feature von Endzone – A World Apart ist die Arbeiterverwaltung. Jeder Einwohner kann genau eine einzige Aufgabe ausführen. In einer schönen Übersicht sehen wir, welche Aufgaben momentan bewältigt werden können und weisen dort unsere freien Erwachsenen zu. Kinderarbeit ist auch in der Postapokalypse nicht gern gesehen. Kinder  kümmern sich einfach um die Beschaffung von Nahrung und Wasser aus den Vorräten und tragen diese in ihre eigenen Wohnungen. Aber zurück zur Verwaltung unserer Arbeitskräfte. Müssen beispielsweise gerade viele Gebäude gebaut werden, sollte man mehrere Baumeister zuweisen. Geht uns das Wasser aus, benötigen wir mehr Wasserträger. Beim Essen gibt es natürlich den Bauer, den Fischer, den Sammler und den Jäger. Fast jedes Arbeitsgebäude benötigt einen eigenen Job, der zugewiesen werden kann.

Je nach Situation muss man hier schnell reagieren und Jobs wechseln. Kommt eine Dürre auf uns zu, sollten die Wasserspeicher so schnell wie möglich gefüllt werden. Im Winter muss dementsprechend genug Nahrung eingelagert sein.

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Radioaktivität und Bodenfeuchtigkeit

Optisch lässt sich Endzone wirklich sehen! Das Postapokalyptische Thema wurde schön inszeniert. Überall finden sich alte Schrotthaufen von Autos, Gebäuden und sonstigen Dingen. Dank des dynamischen Tag-Nacht-Zyklus wird einem auch der Einblick in die kalten dunklen Nächte gewährt. Zusätzlich gibt es noch viele kleine Optimierungen wie die Fußwege der Arbeiter, vom ausgewählten Gebäude, und Übersichtskarten über bestimmte Einstellungen wie Bodenfeuchtigkeit oder Radioaktivität.

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Fazit

Endzone – A World Apart befindet sich wie gesagt gerade noch in der Closed Beta. Für April wurde der Einzug in den Early Access angepeilt. Bisher sind wir vom Spiel wirklich angetan. Neben der Standardfunktionalität eines Aufbauspiels, wurde das Setting gut eingefangen. Mit der Arbeiterverwaltung hat man guten Einfluss darauf, was getan werden soll und erledigt werden muss. Die fehlende Story wird vermutlich noch mit einer späteren Version kommen. In der Closed Beta soll ja auch noch nicht zu viel gespoilert werden. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie die Entwicklung um Endzone weitergeht und werden euch auf dem Laufenden halten.

Pro:
    Contra:

      Spiel getestet auf: PC

      Webentwickler, Technik-Nerd und Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe. Dazu fast keine Konsolengeneration ausgelassen und auch sehr interessiert an Indie-Games.

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