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Review

Nintendo Switch Sports Resort im Test: Sportspaß und Nostalgie auf Wuhu Island

Von Daniel Walter am 29. Oktober 2026. Getestet auf Switch 2. 12 Min. Lesezeit. Zum Spiel hier klicken.

Mit Switch Sports Resort schafft es eine moderne Neuinterpretation eines der beliebtesten Wii-Spiele auf die aktuelle Nintendo-Konsolengeneration. Wie es sich dort schlägt, verraten wir euch im Test.

Mit dem Spocco Resort auf der Insel Wuhu Island hält Switch Sports Resort eine idyllische Ferienlandschaft bereit, auf der wir insgesamt zwölf teils aus dem Wii-Spiel bekannte teils neue Sportarten erleben dürfen. Dabei warten sowohl packende Wettkampfsportarten, die wir gegen die KI, gegen lokale Freunde oder online gegen andere Mitspieler bestreiten dürfen, als auch diverse Hobbysportarten, bei denen die Erkundung der stimmungsvollen Insel im Mittelpunkt steht. Durch unsere Aktivitäten sammeln wir Punkte ein, die wir dann zum Beispiel in neue Outfits oder andere Accessoires für unseren Mii investieren können. Es gibt übrigens auch in jeder Sportart Erfolge, die wir einstreichen können, und auch ein Sightseeing-Archiv, wo die von uns entdeckten Sehenswürdigkeiten zu sehen sind.

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Damit wir uns nicht verletzen, hält das Spiel zum Aufwärmen übrigens ein Seilspringen für bis zu vier Spieler gleichzeitig bereit. Dafür halten wir in jeder Hand einen Joycon und hüpfen auf der Stelle, mit der typischen Handbewegung des Seilspringens. Cool ist, dass je weiter wir bei der Übung fortschreiten, desto mehr Zuschauer versammeln sich um uns herum, um uns anzufeuern. Außerdem variiert der Schauplatz des Aufwärmens, sodass wir schon hier verschiedene Regionen der Spielwelt kennenlernen.

Wir messen uns in neun vielseitigen Disziplinen

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Eine der beliebtesten Sportarten von Wii Sports war damals das großartige Tennis und das ist dieses Mal wieder mit dabei. Wir spielen wahlweise ein klassisches Match oder ein entspanntes Match mit geringerem Tempo. Das Ganze findet klassisch im Doppel statt, entweder alleine oder im Team gegen die KI oder auch mit bis zu vier Spielern gegeneinander. Beim KI-Level stehen uns drei Schwierigkeitsstufen, von Normal bis Extrem stark zur Auswahl, die Matchlänge variiert von einem Spiel über Best of 3 bis Best of 5. Cool ist, dass wir im Gegensatz zu früher, auch den Belag wählen dürfen, also Hartplatz, Sandplatz oder Rasen. Auf dem Platz erinnert alles, mit Ausnahme der deutlich besseren Animationen und der extrem schicken Umgebung, ziemlich stark an die Wii-Zeit, was aber nichts schlechtes ist, denn Wii Tennis war damals schon extrem gut umgesetzt. Wir steuern die Präzision unserer Schläge also wieder durch unser Timing, wodurch sich das Ganze schon sehr stark nach echtem Tennis anfühlt. Die Partien machen noch immer jede Menge Spaß und sind mitunter auch wirklich anstrengend, wenn wir uns reinhängen. Auch findet man sich als Kenner des Wii-Vorgängers sehr schnell ein, da es quasi der identische Ablauf ist.

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Tischtennis ist ebenfalls keine neue Sportart, diese durften wir damals in Wii Sports Resort schon einmal erleben. Neben einem klassischen Einzel-Duell wartet hier mit dem Modus Annahme-Ass eine weitere Spieloption, bei der es um das Treffen von Dosen auf der Platte geht. Das reguläre Match kann über sechs oder über die volle Distanz von elf Punkten gespielt werden, wie beim Tennis in drei Schwierigkeitsstufen. Hier merkt man beim Spiel eine deutliche Evolution zur Wii-Fassung, denn die Steuerung ist extrem präzise. Die damals mitgelieferte Controller-Ergänzung Motion Plus hatte immer wieder Probleme mit der Erfassung der Bewegungen, auf der Switch funktioniert das fast immer tadellos, sodass auch echtes Tischtennis-Feeling aufkommt. Schön sind auch die Umsetzung der angeschnittenen Schläge oder das stetig höher werdende Tempo während eines Ballwechsels.

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Ein weiterer Bekannter ist das beliebte Bowling. Hier steht als Alternative zum klassischen Match auch der 100-Pin-Modus bereit, bei dem es bis zu 3000 Punkte zu erreichen gibt. Die reguläre Partie läuft in Sachen Steuerung genauso ab, wie wir es von der Wii kennen. Wir halten also die Schultertaste gedrückt, nachdem wir unsere Wurfrichtung feinjustiert haben, und machen dann eine Bowlingwurfbewegung, um dann im entscheidenden Moment die Taste beziehungsweise die Kugel loszulassen. Als spannende Variation kann die Partie auch mit Hindernissen bestritten werden, die auf der Bahn stehen - eine gelungene Ergänzung zu einem ohnehin schon immer großartigen Spielmodus, dessen Umgebung in der Neuauflage natürlich sehr viel dynamischer und belebter ist, als im recht kargen Original.

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Auch Golf bleibt als Sportart aus Wii Sports bestehen und liefert uns wahlweise Partien mit drei, neun oder achtzehn Löchern. Schön ist, dass wir nicht nur aus drei Schwierigkeitsstufen wählen können, sondern auch aus drei Pools an Bahnen, nämlich Klassisch, Resort und Spezial mit einer jeweils eigenen Auswahl an Golfplätzen. Auch beim Golf bleibt die Steuerung gleich, wir richten also den Joycon nach unten und halten die Schultertaste gedrückt, während wir eine Schlagbewegung ausführen. Je schneller wir schlagen, desto weiter fliegt der Ball. Überschreiten wir allerdings die angezeigte Skala, wird der Ball unkontrolliert und verreißt. Dies passiert auch, wenn wir den Controller bei der Bewegung nicht gerade halten. Insgesamt ist also der Ablauf der gleiche wie zu Wii-Zeiten, die Bewegungserkennung ist aber deutlich präziser, wodurch es sich noch realistischer anfühlt.

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Das Boxen ist ein weiterer Rückkehrer, der entweder alleine gegen die KI oder im Duell gegen einen Freund gespielt werden kann. Hierfür benötigen wir logischerweise zwei Joycons, einen für jede Hand. Hier ist die Steuerung ebenfalls identisch zu früher, allerdings reagieren die Switch-2-Joycons deutlich präziser auf die Schläge als die Wii-Fernbedienung. So können wir nun gezielt verschiedene Körperbereiche anvisieren und auch Blocken und Ausweichen fühlen sich deutlich runder und realistischer an als beim Vorgänger. Das Boxen profitiert also von den bekannten Sportarten mit am meisten von der neuen Hardware, da wir hier früher schon eher auf wildes Rumgefuchtel setzen mussten. Heute lässt sich mit echten Boxbewegungen ein glaubhafter Kampf erleben.

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Auch das Bogenschießen gab es schon mal im Wii Resort, diesmal dürfen wir allerdings aus mehreren Orten wählen, bevor wir loslegen. So können wir den Präzisionssport am Strand, auf der Wiese, auf dem Berg oder klassisch im Sportareal der Insel erleben. Der gewählte Ort hat gleichzeitig auch Einfluss auf die Schwierigkeit. Die Steuerung wurde dabei auch in der neuen Version sehr gut gelöst. So halten wir zunächst beide Joycons mit gedrückten Schultertasten ausgestreckt vor uns, ziehen dann einen nach hinten, während der andere vorne verweilt. Über die vorderen zielen wir nun durch Bewegung mit dem Bogen und lassen beim hinteren die Schultertaste los, sobald wir der Meinung sind, das Ziel anvisiert zu haben. Der Ablauf fühlt sich hier auch wirklich nach Bogenschießen an, außerdem überzeugt die Präzision der Bewegungssteuerung.

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Mit Basketball kehrt eine weitere Sportart aus Wii Sports Resort und auch aus dem direkten Vorgänger Nintendo Switch Sports zurück. Hier dürfen wir neben einer 2vs2 Partie außerdem verschiedene Minigames erleben. Hierzu zähl der Dreier-Drill, bei dem wir von der 3-Punkte-Linie aus innerhalb von 80 Sekunden so viele Treffer wie möglich landen müssen - dabei wechseln wir auch mehrfach die Position. Beim Dreier-Drama hingegen spielen wir zeitgleich gegen bis zu drei Mitspieler und versuchen, innerhalb einer Minute möglichst viele Treffer von der 3-Punkte-Linie aus zu versenken. Farbige Bälle geben bei dieser Übung extra Punkte. Auch bei Fünferserie treten wir gegen maximal drei andere Spieler an, hier gewinnt derjenige, der bei gleichem Abstand vom Korb zuerst fünf Treffer gelandet hat.

Im Match wiederum stehen uns neben dem Wurf selbst, bei dem wir den Controller in einer typischen Wurfbewegung nach oben führen und am Abwurfpunkt dann die vorher gedrückte Schultertaste loslassen, auch andere Mechaniken zur Verfügung. So dribbeln wir den Ball als Angreifer durch mehrfaches nach unten Bewegen des Controllers oder passen per Knopfdruck zu unserem Mitspieler. Als Verteidiger haben wir dagegen die Chance, Pässe abzufangen oder dem dribbelnden Gegner den Ball abzunehmen, beides durch eine gut getimete Controllerbewegung. Auch, wenn die Wurfbewegung an sich recht gut umgesetzt ist, kommt beim Basketball deutlich weniger das Gefühl auf, tatsächlich diese Sportart auszuüben. Dafür sind die Bewegungen und auch der fehlende Ball in der Hand einfach doch zu entfremdend. Hier haben die Schlägersportarten oder auch das Boxen eine deutlich größere Nähe zum Original. Auch das Dribbeln und Ball Abfangen sind nicht wirklich eine Offenbarung. In den Minispielen, wo der Fokus ganz auf dem Wurf liegt, kann Basketball dann auch ein wenig seine Stärken entfalten.

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Volleyball war zwar nicht Teil der alten Wii-Teile, dafür durften wir diese Sportart bereits im direkten Vorgänger Nintendo Switch Sports spielen. Hier können wir wie beim Basketball ein 2vs2-Match bestreiten oder uns im Minispiel Rhythmus-Baggern versuchen. Dabei müssen wir von einer Ballmaschine ausgespuckte Bälle im Rhythmus der Songs passend baggern, um möglichst viele Punkte zu erzielen. Das Ganze ist durchaus unterhaltsam und erinnert ein wenig an das Rhythmus-Kung-Fu aus Wii Fit. Anders als beim Basketball verläuft Volleyball in den Partien statisch, es gibt also keinen Bewegungspart - stattdessen kommt es allein auf das Timing der Bewegungen an. Und deshalb funktioniert Volleyball auch deutlich besser. Ja auch hier fehlt natürlich der Kontakt zum Ball. Die Bewegungen beim Baggern, Pritschen, Angreifen oder Blocken sind den echten Abläufen der Sportart aber sehr ähnlich, sodass wir hier eine glaubhafte Umsetzung erleben können, die das Feeling der Sportart gut einfängt.

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Als letzte Wettbewerbssportart gehört das Daumenringen zum Spielumfang. Hier steuern wir unseren Daumen durch neigen des Joycons, wohingegen wir durch Drücken mit dem Daumen von oben auf die Schultertaste des aufgerichteten Controllers auch unseren virtuellen Daumen absenken, um den des Gegners einzuklemmen. Nun müssen wir den Griff halten, bis der Countdown abläuft, um einen Punkt zu erhalten. Werden wir selbst eingeklemmt, können wir durch wildes nach links und rechts Bewegen der Hand wieder entkommen, falls die Zeit ausreicht. Wir haben zudem die Chance, den Daumen durch Halten der Taste aufzuladen, wodurch er größer und stärker wird, was das Einklemmen erleichtert. Ein kleinerer Daumen kann hingegen besser aus einem Griff entkommen. Das Daumenringen ist insgesamt gut umgesetzt, passt als Sportart aber nicht so wirklich zum Rest und wirkt etwas deplatziert. Hier wäre so etwas wie Baseball oder Badminton vielleicht die bessere Wahl gewesen.

Mit Hobbysportarten die Insel erkunden

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Eine Möglichkeit, das weitläufige Areal der Insel zu erkunden, ist das Propellerflugzeug, wahlweise im Freien Spiel oder als Teil einer Sightseeing Tour, wo es darum geht, Fotos der Sehenswürdigkeiten zu sammeln. Darüber hinaus können wir im Flugzeug auch eine Ballschlacht erleben, bei der wir gegen bis zu drei Mitspieler antreten. Hierbei gilt es, innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits möglichst viele schwebende Bälle einzusammeln. Die Steuerung des Flugzeuges funktioniert vollständig über Bewegungen des Joycons ohne jegliche Tasten. Das Ganze macht zwar wirklich Spaß, wenn wir nur durch Neigen des Controllers die Flughöhe oder die Richtung verändern, hat mit Sport aber natürlich nicht wirklich etwas zu tun. Klar lässt sich die stimmungsvolle tropische Insel hier sehr schön aus der Luft bestaunen, ob es den Flugmodus in diesem Kontext allerdings gebraucht hätte, kann zumindest hinterfragt werden. 

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Grundsätzlich kann man die gleiche Frage auch beim Skateboard stellen. Hier sind die gewählte Maussteuerung, mit der wir das Board antreiben, die Sprünge, die wir durch Heben des Joycons auslösen, sowie die Steuerung per Neigung des Controllers allerdings so außergewöhnlich, dass man ohne Weiteres verzeihen kann, dass es nicht wirklich eine naturnahe Umsetzung einer Sportart ist. Dafür fühlt sich das Ganze in etwa so an, als würde man mit einem Fingerboard über den Schreibtisch fahren, was ja auf jeden Fall auch seinen Reiz hat. Auch hier wählen wir zwischen freier Fahrt und Sightseeing und haben außerdem die Chance, uns in Geländefahrten zu stürzen. Dabei müssen wir verschiedene Kurse mit unterschiedlichen Typografien in möglichst kurzer Zeit meistern.

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Mit dem Wasserscooter widmen wir uns dann nach Luft und Land auch noch den Wasserwegen der Insel und brettern mit Jetskis über die Wasseroberfläche. Als zusätzliche Spieloption neben freiem Spiel und Sightseeing wartet hier das Meeresrennen auf uns. Dabei müssen wir Ringe auf dem Wasser durchfahren und den Parcours schnellstmöglich bewältigen. Im Gegensatz zum Flugzeug und zum Skateboard, wo wir eher das Gefühl haben, ein Modellfahrzeug von außen zu steuern, sitzen wir beim Jetski mittendrin. Die zwei Joycons werden waagerecht nebeneinander gehalten und die Schultertasten sind die Gashebel. Durch Neigung unserer angedeuteten Lenkstange steuern wir dann unseren Wasserscooter und haben zudem die Option, durch Drehen des rechten Joycons einen Turbo zu zünden. Das Ganze fühlt sich dabei wirklich sehr immersiv an und überträgt das Jetski-Fahrgefühl sehr gut auf die Konsole. Schade, dass dies eigentlich nur bei diesem einen Fortbewegungsmittel auf diese Art und Weise gelungen ist.

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Die Spielwelt selbst, die wir mit den genannten Gefährten frei erkunden können, ist sehr stimmungsvoll gestaltet und sorgt mit grünen Wiesen, weitläufigen Stränden, Bergen und Wäldern für ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Hinzu kommen Fußgänger, andere Sportler, wilde Tiere und sogar fahrende Autos auf den Straßen, wodurch die Umgebung zudem belebt und einladend wirkt. Darüber hinaus warten Sehenswürdigkeiten wie Brücken, ein Leuchtturm oder Strandpromenaden darauf, von uns entdeckt und per Foto festgehalten zu werden. Die offene Welt ist also insgesamt wirklich sehenswert, leider können wir sie aber nur mit den genannten Fortbewegungsmitteln erkunden und eben nicht einfach zu Fuß herum laufen und beispielsweise innerhalb der Umgebung die Sportstätten ansteuern und dort die jeweilige Sportart auswählen. Auf diese Weise hätte man Wuhu Island noch ein bisschen mehr Bedeutung beimessen können. Während optisch der typische Mii-Comiclook gewählt wurde, setzt Nintendo Switch Sports Resort akustisch ebenfalls auf Altbewährtes und lässt uns vielen Melodien und Songs lauschen, die wir so oder so ähnlich schon in Wii Sports und Wii Fit gehört haben. Dadurch wird der ohnehin schon sehr präsente Nostalgiefaktor noch zusätzlich erhöht.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nintendo Switch Sports Resort das alte Spielgefühl der Wii-Teile hervorragend einfängt. Egal, ob Tennis, Boxen, Bowling, Golf oder Tischtennis, wir fühlen uns sofort wieder in unsere Vergangenheit mit der Wii versetzt, nur dass die Steuerung diesmal präziser und die Welt um uns herum dynamischer und schlichtweg schöner ist. Die Ballsportarten, vor allem Basketball, und auch das Daumenringen tun sich hingegen etwas schwer und erreichen nicht das Niveau der Schlägersportarten. Dafür ist der Ablauf gerade beim Basketball einfach zu weit weg vom echten Spiel - beim Volleyball kann dagegen noch ein guter Mittelweg gefunden werden, indem auf ein statisches Spiel gesetzt wird. Das Daumenringen passt hingegen einfach nicht so wirklich zum Rest.

Schön ist, dass wir per Skateboard, Flugzeug und Wasserscooter die Insel erkunden können, etwas schade ist dagegen, dass dies nicht einfach auch zu Fuß möglich ist und wir beispielsweise nicht von Sportstätte zu Sportstätte laufen können. Eine frei begehbare offene Welt wäre hier nämlich wirklich eine coole Sache gewesen. Auch darf man die Notwendigkeit der Fahrzeuge in einer Sportspielesammlung schon einmal hinterfragen, gerade das Jetski Fahren macht mit seiner authentischen Steuerung aber wirklich enorm viel Spaß. Alles in allem gelingt es Nintendo Switch Sports Resort sehr gut, das nostalgische Gefühl vergangener Tage in uns zu wecken und gleichzeitig das alte Spielprinzip in ein modernes Gewand zu hüllen. Wenn Nintendo noch ein paar mehr neue Sportarten eingebaut und nicht nur weitestgehend Bekanntes aufgewärmt hätte, wäre vielleicht noch ein wenig mehr drin gewesen. In jedem Fall funktioniert das Prinzip virtuelle Sportarten mit Bewegungssteuerung auch zwei Konsolengenerationen später noch hervorragend.

Pro:
  • Große Auswahl an verschiedenen Sportarten
  • Gerade die Schlägersportarten, Bowling und Boxen überzeugen 
  • Präzise und verbesserte Bewegungssteuerung
  • Stimmungsvolle und abwechslungsreiche Spielwelt
  • Nostalgisches Gefühl durch bekannte Wii-Sportarten
  • Verschiedene Spielmodi und Minigames sorgen für Abwechslung
  • Mehrspielermodus für Freunde und Familie 
  • Online-Modus ermöglicht Matches gegen andere Spieler
Contra:
  • Wenig neue Sportarten im Vergleich zu den Vorgängern
  • Basketball und Daumenringen überzeugen weniger
  • Insel kann nicht zu Fuß erkundet werden
  • Fortbewegungsmittel passen als Sportarten nicht so richtig ins Konzept 
  • Manche Sportarten von der Steuerung her weniger realistisch
Gameplay:
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Grafik:
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Sound:
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Atmosphäre:
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Steuerung:
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Unsere Wertung: 8.5 / 10
Spiel getestet auf: Switch 2

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Daniel Walter

Daniel Walter

Leidenschaftlicher Konsolenspieler, Steamdeck-Fan und VR-Enthusiast. Neben Klassikern wie Resident Evil, Knights of the Old Republic, Jedi Knight oder LA Noire gehören vor allem aufwendig inszenierte Singleplayer-Erlebnisse zum breit gefächerten Interessengebiet, wie The Last of Us, Uncharted, Days Gone oder Cyberpunk 2077. Aber auch große Open-World-Reihen wie Far Cry oder Assassin's Creed, Point and Click Adventures wie Black Mirror oder Larry sowie Sportspiele mit Fokus auf Tennis, Fußball oder Radsport flimmern regelmäßig über den Bildschirm.

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