Review

WRC 10 im Test: Im Zweifelsfall Vollgas

Von Alex Krause am 22. September 2021
Publisher: Nacon
Release: 02.09.2021
Genre: Rennspiel
Entwickler: KT Racing
Verfügbar für: PC | Switch | PS4 | PS5 | Xbox One | Xbox Series S/X
USK Altersfreigabe: 0

Die FIA World Rally Championship 2021 geht in die entscheidende Phase. Während sich Sébastien Ogier im Toyota Yaris WRC gute Chancen auf einen achten Fahrerweltmeistertitel ausrechnen kann, können nun auch wir dank des offiziellen Videospiels in den Titelkampf einsteigen und unsere Fähigkeiten auf Asphalt, Schotter und Schnee unter Beweis stellen. Wir haben die Sicherheitsgurte festgezogen, unser Gebetbuch bereitgelegt und sind für euch über Stock und Stein gerast.

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Mit der Lizenz zum Rasen

In WRC 10 stehen uns dank der Lizenz der Saison 2021 alle offiziellen Teams und Rallyes zur Verfügung, wobei Corona leider auch hier wieder einmal einen Strich durch die Rechnung macht. So findet sich beispielsweise die Rally Japan als Abschluss der Saison im Kalender, welche in Echt aber bereits pandemiebedingt abgesagt worden ist und wie im vergangenen Jahr durch die Monza-Rally in Italien ersetzt wird.

Das hindert uns allerdings nicht daran, eine Saison zu starten und unser Glück zu probieren. WRC 10 bietet uns hier zwei Karriereoptionen. Wir können wahlweise eine reine Fahrersaison starten, in der es nur um die Ergebnisse geht und wir uns sonst um nichts kümmern müssen. Oder wir managen zusätzlich noch unser eigenes Team. Hier hat man sich ein Beispiel an der F1-Serie von Codemasters genommen.

WRC 10 traut uns dabei zu Beginn tatsächlich eher wenig zu. So können wir unsere Karriere nicht direkt in der höchsten Rennklasse starten, sondern müssen kleinere Brötchen backen. Wir steigen entweder in einen vorderradangetriebenen Ford Fiesta der Junior WRC, oder wir versuchen unser Glück in der nächsthöheren Klasse WRC3 für Privatfahrer.

Möchten wir in der WRC3 starten, steht uns gleich die erste Herausforderung ins Haus. Denn wir haben hier nur drei Versuche, uns für ein Engagement bei einem Team zu empfehlen. So zeigt sich direkt der etwas gehobene Anspruch des Spiels, welches sich eher an fortgeschrittene Rennfahrer richtet.

WRC 10 bietet natürlich das komplette Lizenzpaket im Bezug auf Fahrer und Autos. So finden wir neben den drei WRC-Herstellern Toyota, Hyundai und M-Sport (Ford) in den kleineren Kategorien natürlich auch Boliden von Skoda und VW. Nette Dreingabe sind zudem die Bonusfahrzeuge, beispielsweise ein kerniger Porsche 911 GT3, die wir allerdings nicht für die Karriere nutzen können, sondern die nur in Einzelrennen zur Verfügung stehen.

Wir siegen zusammen, wir verlieren zusammen

Haben wir uns für einen Rennstall entschieden, so finden wir uns in einer stimmungsvoll gestalteten Halle wieder, in der unser Team seinen Sitz hat. Auch hier werden wieder Erinnerungen an die F1-Spiele wach.

Denn unser Hauptquartier ist nicht nur nette optische Spielerei, sondern hat durchaus auch seinen Nutzen. So können wir zum Beispiel Leute engagieren, die uns dauerhafte Vorteile bescheren. Ein Mechaniker sorgt etwa für verbesserte Reparaturzeiten im Servicepark, während ein Meteorologe uns präzise das Wetter einer jeden Etappe vorhersagen kann, teilweise sogar für jeden einzelnen Abschnitt.

Sämtliche Bewerber kommen dabei auch noch in unterschiedlichen Wertigkeiten daher, es gilt also abzuwägen, wen man alles einstellt. Denn natürlich ist unser Budget nicht unbegrenzt. Die Verbesserungen, die uns die Mitarbeiter bescheren, sind dabei nicht unbedingt gravierend. In einem Sport, in dem teilweise Zehntelsekunden zwischen Sieg oder Niederlage stehen, können sie aber den entscheidenden Unterschied machen.

Ebenfalls angelehnt an die F1-Serie steht uns unter Forschung und Entwicklung ein Fertigkeitsbaum zur Verfügung, der so auch aus einem Rollenspiel stammen könnte. Für absolvierte Events erhalten wir Erfahrungspunkte, die wir in einen von vier Teilbereichen investieren können. Im Crew-Segment schalten wir so neue Berufe frei, die uns weitere Boni bescheren, während es im Team-Zweig hauptsächlich um den Ausbau des bestehenden Teams geht.

Unter Leistung und Zuverlässigkeit wiederum können wir direkten Einfluss auf unser Fahrzeug nehmen wie etwa die Haftung der Reifen auf Asphalt zu verbessern. Gegen Bares lassen sich die bereits investierten Punkte zurücksetzen und gegebenenfalls neu verteilen.

 

Unsere Ergebnisse haben zudem auch Auswirkungen auf die Moral der Crew. Sinkt diese zu tief, steht uns unter Umständen sogar der Rauswurf bevor. Lustigerweise erhalten wir bereits vor unserer ersten Rally den Hinweis unseres Bosses, dass man mit uns nicht zufrieden ist. Es ist aber auch wirklich schwer, es allen recht zu machen.

Im Kalender stehen uns neben den eigentlichen Rallyes der Saison, an denen wir teilnehmen, auch einige andere Events zur Verfügung. Wir können beispielsweise unsere Leute zur Erholung schicken oder Schulungsmaßnahmen veranlassen, die uns Erfahrungspunkte oder einen Moralanstieg gewähren. Zudem lassen sich Trainingsfahrten absolvieren, die quasi als Tutorial dienen, oder wir nehmen an Jubiläumsrennen mit ehemaligen Wettbewerbsfahrzeugen teil.

Unter Extremherausforderungen finden wir außerdem besonders anspruchsvolle Events, bei denen wir ein schwer beschädigtes Gefährt unter widrigen Witterungsbedingungen ins Ziel bringen müssen. Auch hierfür erhalten wir Erfahrungspunkte.Herstellereinladungen schließlich gewähren uns Probefahrten bei anderen Teams, über die wir dann auch neue Verträge für die nächste Saison freischalten können.

Mit jeder neuen Saison in einer höheren Klasse schalten wir neue Herausforderungsmöglichkeiten und Teamoptionen frei. Für Abwechslung ist demnach schon einmal gesorgt.

WRC 10 präsentiert sich im Karriere-Modus also durchaus umfangreich. Haben wir die private WRC3-Klasse gemeistert, wartet zunächst noch die werksunterstützte WRC2-Kategorie auf uns, bevor wir uns in die Königsklasse wagen können. Sowohl WRC2 als auch WRC3 werden dabei mit allradangetriebenen und rund 250-280 PS starken Gefährten ausgetragen, welche uns schon gut auf die pfeilschnellen, 380 PS starken World Rally Cars vorbereiten.

Jedes Team setzt uns zudem verschiedene Ziele vor, welche wir erreichen sollten, um die Moral zu stärken und zusätzliche Finanzmittel abzugreifen. Hier gilt es beispielsweise, beim nächsten Event eine bestimmte Summe an Reparaturkosten nicht zu übersteigen oder innerhalb von sechs Wochen an drei Trainingsfahrten teilzunehmen. Diese Ziele muss man meist bewusst angehen, denn sie lassen sich nicht einfach so im Vorbeigehen erfüllen.

Links 3 über Kuppe, Rechts voll Mitte, Achtung Sprung

Der Rally-Sport ist schon seit jeher weniger ein Kampf gegen einen menschlichen Gegner als vielmehr ein Kampf gegen die Elemente, die Uhr und letztlich auch sich selbst. So sind wir natürlich auch bei WRC 10 auf der Strecke alleine unterwegs und versuchen, schnellstmöglich einen für den öffentlichen Bereich abgesperrten Weg von A nach B zurückzulegen.

Die Etappen sind dabei eins der Highlights von WRC 10. Für jeden der zwölf offiziellen Austragungsorte stehen uns bis zu zehn Abschnitte zur Auswahl, die es zu befahren gilt. Dabei ist vom kurzen Shakedown, auf dem in der Regel die letzten Funktionstests vor dem Wettbewerb durchgeführt werden, bis zur 17 km langen Monsteretappe alles vorhanden. Hier wird allerdings etwas getrickst, da die kleineren Etappen meist Teilstücke der großen Kurse sind. Zudem sind sämtliche Strecken einmal vorwärts und einmal rückwärts im Portfolio.

Nun ist es mittlerweile natürlich auch in der wahren WRC üblich, dass eine Etappe während einer Rally mehrmals befahren wird. Dennoch hat man es sich hier etwas einfach gemacht.

Dafür glänzen die Etappen aber zum einen mit Anspruch, zum anderen auch mit wirklich schönen Streckenführungen, die von einzelnen Highlights wie Bergdörfern, Seen oder tollen Panoramen angenehm aufgelockert werden. Die Stages fangen das jeweilige Flair des Ausrichterlandes gut ein und sorgen somit für Atmosphäre. Das hat uns deutlich mehr zugesagt als die ebenfalls anspruchsvollen, aber letztlich auch oftmals optisch etwas langweiligen Etappen der Dirt-Reihe.

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Anforderung: Hoch

Wirklich viel Zeit, die Umgebung zu bewundern, hat man freilich nicht. WRC 10 ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Es gilt, möglichst präzise zu fahren, denn überall an der Strecke lauern Steine, Vorsprünge oder Mauern, die unsere flotte Fahrt ganz schnell wieder beenden können.

Dankenswerterweise bietet WRC 10 viele Hilfsmittel an. Neben den gängigen Fahrhilfen wie ABS und Traktionskontrolle können wir auch den Schwierigkeitsgrad der Computergegner regulieren oder den Schaden zwischen optisch und realistisch in mehreren Stufen anpassen. Ein Permacrash-Feature sorgt sogar dafür, dass ein heftiger Einschlag zum sofortigen Ausfall führen kann.

Und heftige Einschläge sind gerade zu Beginn keine Seltenheit, denn WRC 10 versteht sich als Simulation im Sinne eines Dirt Rally und verzeiht dementsprechend kaum Fehler. Dies wird dadurch verstärkt, dass die mittlerweile eigentlich zum Rennspiel-Standard gehörende Rückspulfunktion nicht vorhanden ist. Somit kostet uns jeder Dreher und jeder Abflug ordentlich Zeit. Werden wir nach einem Ausritt auf die Strecke zurückgesetzt, wird sogar Strafzeit fällig, welche sich rasch ganz schön aufsummieren kann.

Das kann gerade Neulinge natürlich schnell frustrieren. Wenn man sich aber etwas reinfuchst und die Streckenführung allmählich kennenlernt, kann man durchaus Erfolgserlebnisse feiern. Man sollte sich aber bewusst sein, dass WRC 10 eine echte Herausforderung bietet.

Dies wird auch durch das Fahrverhalten bemerkbar. Unsere fahrbaren Untersätze reagieren teils überaus nervös und verlangen uns einiges an Übung und Geschick ab, um sie einigermaßen schnell zu bewegen. Zwar können wir die obligatorischen Fahrwerks- und Motoreinstellungen vornehmen, da hier aber nicht erklärt wird, welche Auswirkung eine Änderung haben kann, gilt auch hier der Simulationsanspruch. WRC 10 setzt ein Stück weit voraus, dass der Spieler bereits weiß, was er tut.

Erleiden wir während einer Rally Schaden, so können wir diesen natürlich im Servicepark reparieren lassen. Fangen wir uns zu viele Beschädigungen ein, reicht die verfügbare Zeit meist nicht für eine Rundumerneuerung, was realistischerweise eine Strafzeit nach sich zieht, welche unsere Chancen auf eine vordere Platzierung drastisch eindampfen. Hier gilt es natürlich immer abzuwägen, welche mechanischen Einschränkungen wir auf der nächsten Etappe in Kauf nehmen wollen.

Ebenfalls simuliert wird die Reifenabnutzung. Auch dies ist toll gelöst, da wir selbst Einfluss auf die verfügbaren Reifen haben. Nehmen wir zu Beginn der Veranstaltung am Shakedown teil, schalten wir vier weitere Ersatzräder frei, was gerade bei längeren Events oder wechselnden Witterungsbedingungen ein enormer Vorteil sein kann. Die Rally Monte Carlo lässt hier schön grüßen.

Wir können sogar jedes Rad einzeln tauschen. Das erlaubt es uns beispielsweise, bei teils vereisten Etappen sowohl Asphalt- als auch Spikebereifung aufzuziehen. Diese Lösung ist natürlich nicht Fisch, nicht Fleisch, aber zumindest behalten wir auf Abschnitten mit Eis und Schnee einigermaßen die Kontrolle.

Für jede Etappe stehen unterschiedliche Tages- und Witterungsbedingungen zur Verfügung. Speziell bei Nacht ist die Herausforderung nochmals um einiges größer, da unser durch die Scheinwerfer des Autos erhelltes Sichtfeld nur für das Nötigste ausreicht. Wer hier nicht konzentriert bei der Sache ist, landet schneller im Graben, als er Ford buchstabieren kann.

Fahrbare Geschichtsstunde

WRC 10 zelebriert zugegebenermaßen etwas im Voraus das 50-jährige Jubiläum und die reichhaltige Geschichte der FIA World Rally Championship, die 1973 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Wobei natürlich erst seit 1979 auch ein Fahrerweltmeistertitel vergeben wird.

So sind in WRC 10 historische Rallye-Fahrzeuge aus allen Epochen der WRC vorhanden. Die Auswahl bietet dabei einen tollen Querschnitt durch die einzelnen Generationen. So steht uns beispielsweise der Renault Alpine A110 aus der Anfangszeit der WM zur Verfügung. Natürlich dürfen auch die Boliden der legendären Gruppe-B-Ära der 80er Jahre nicht fehlen, wie der Lancia 037 oder sogar beide Ausbaustufen des Peugeot 205 T16. Über die Nachfolgeklasse Gruppe A, vertreten durch den Toyota Celica oder den Lancia Delta Integrale kommen wir schließlich zur eigentlichen WRC-Kategorie. Hier stechen natürlich besonders die Citroёn-Boliden hervor, mit denen Sébastien Loeb seine neun Weltmeistertitel in Serie errungen hat. Und natürlich darf auch der VW Polo R WRC nicht fehlen, der einige Jahre die WRC dominierte.

Zu jedem Fahrzeug gibt es eine eigene Herausforderung, bei der wir eine Etappe in einer bestimmten Zeit bewältigen müssen, die sogenannten Jubiläumsrennen. Dabei stehen uns auch die Original-Fahrer und Beifahrer des damaligen Events zur Verfügung, wir spielen also quasi legendäre Szenarien nach. So erleben wir unter anderem den Sieg von Michéle Mouton auf Audi Quattro bei der Rally Sanremo 1981 oder Sébastien Loebs letzten WRC-Karriereerfolg in Spanien 2018.

Für diese Herausforderungen stehen uns eigens designte Strecken zur Verfügung, die wie auch die offiziellen Kurse richtig ansehnlich sind. Speziell die Varianten der Rally Sanremo in Italien bieten uns oftmals Postkartenpanoramen, während wir durch Bergdörfer und Serpentinen rasen.

Leider beschränkt man sich hier aber nur auf einzelne Stages. Eine komplette Rally mit historischen Etappen, beispielsweise in Neuseeland, ist nicht möglich.

Nicht nur im Karrieremodus begegnen uns die Jubiläumsrennen. Wir können auch aus dem Hauptmenü direkt in die Herausforderungen starten, wobei wir natürlich 1973 beginnen und für jeden Sieg ein neues Event freischalten. Der Schwierigkeitsgrad ist hier allerdings ebenfalls nicht ohne. Selbstläufer sind die zeitlichen Zielvorgaben wahrlich nicht.

Abgerundet werden die Spielmodi von WRC 10 durch die üblichen Online-Multiplayeroptionen sowie einen lokalen Splitscreenmodus, der gut funktioniert, allerdings auch nur eine einzelne Etappe zu zweit ermöglicht. Eine komplette Rally oder eine Saison ist leider nicht möglich.

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Die Liebe zum Detail

Seit nunmehr schon einigen Jahren verfügen die Entwickler von KT Racing über die offizielle WRC-Lizenz. Es ist schön zu sehen, dass diese auch sinnvoll genutzt wird. So sind die Fahrzeug-Modelle durchaus detailliert und hübsch anzusehen, und auch das Team-Hauptquartier und der Servicepark während eines Events sind nett gestaltet.

Nicht mithalten können da leider einige andere Faktoren, beispielsweise die Umgebungsgrafiken, die zwar ansehnliche Strecken und Panoramen auf den Bildschirm zaubern, bei näherer Betrachtung aber doch etwas altbacken wirken. Auch unser Pilot und Co-Pilot hätten etwas mehr Feinschliff vertragen können. Hier bringt die offizielle Lizenz nicht viel, da beide während der Siegerehrung den Helm auflassen und auch sonst nicht gerade mit filigranen Bewegungen glänzen.

Die Geräuschkulisse schließlich kann nicht ganz überzeugen. So klingt der Audi-Fünfzylinder aus dem Quattro zwar merklich anders als der 1,6-Liter Turbomotor der aktuellen Generation. Etwas mehr Druck hätte aber durchaus sein können. Zudem gibt es keinen hörbaren Unterschied in der Lautstärke, wenn man durch einen Tunnel fährt. Wer schon einmal den infernalischen Sound eines echten Lancia Stratos vernommen hat, der kann sich ausmalen, wie kernig dies in einem Tunnel klingen würde.

Dafür macht unser Beifahrer immerhin einen soliden Job und sorgt mit dem einen oder anderen recht teilnahmslosen Aua-Ausruf bei Einschlägen auch gerne mal für Erheiterung.

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Fazit

Mein letzter WRC-Titel in der Entwicklungs-Ära von KT Racing war der siebte Teil, welcher mich damals nicht wirklich überzeugen konnte. Gegenüber diesem ist bei WRC 10 ein ordentlicher und vor allem positiver Qualitätssprung auszumachen. Sowohl die Präsentation als auch das Fahrgefühl haben sich seitdem deutlich gesteigert und machen nun wirklich Spaß. Der Karrieremodus sorgt für Langzeitmotivation, und historische Fahrzeuge sind natürlich immer ein Gewinn. Zumal die Auswahl auch Fahrzeuge berücksichtigt, die sonst nicht so oft Einzug in Videospiele halten, beispielsweise den Ur-Quattro von 1981.

Ein Selbstläufer ist WRC 10 aber nicht, denn der Anspruch ist durchaus hoch und man benötigt schon etwas Zeit, um mit dem Spiel warm zu werden. Für alle Fans des faszinierenden Rally-Sports ist die WRC-Serie mit dem 10. Teil nun tatsächlich eine ernst zu nehmende Alternative geworden.

Pro:
  • Motivierender und umfangreicher Karrieremodus
  • Anspruchsvolles Gameplay
  • Abwechslungsreiche und toll designte Etappen
  • Großer Umfang dank historischer Fahrzeuge
  • Gute Präsentation der WRC
Contra:
  • Keine Rückspulfunktion
  • Keine Möglichkeit für eine einzelne Rally oder eine Saison direkt in der höchsten Klasse
  • Hohe Einstiegshürde für Anfänger / Einsteiger
  • Grafisch teils veraltet
Gameplay
4 von 5 Buddies
Grafik
3 von 5 Buddies
Sound
3 von 5 Buddies
Atmosphäre
4 von 5 Buddies
Umfang
4 von 5 Buddies

Spiel getestet auf: PS4

Unsere Wertung:

8.0 / 10
Seit dem ersten Gameboy begeisterter Konsolenzocker. Neben Rennspielen, Action-Adventures und Ego-Shootern sind auch eher unbekanntere Spiele aus Nippon und Indie-Perlen gerne im Laufwerk gesehen.

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