Von Nintendo inspirieren lassen und mit Spielestudio eigene Spiele erschaffen

Von Dominik Probst am 6. Mai 2021

Wer schon immer davon geträumt hat, ein eigenes Spiel zu erschaffen, kann sich ab 11. Juni mit Spielestudio für Nintendo Switch austoben: Der Titel ist europaweit exklusiv im Nintendo eShop erhältlich. In interaktiven Lektionen, für die keinerlei Vorkenntnisse nötig sind, kombinieren die Spieler:innen sogenannte Knotixe miteinander, die elementare Aspekte des Programmierens visualisieren und dadurch intuitiv begreifbar machen. Durch die farbenfrohen wie ulkigen Fantasiewesen erschließen sich angehende Entwickler:innen auf unterhaltsame Weise die Grundlagen der Spieleentwicklungg. Das fertige Spiel können sie dann online und lokal mit anderen teilen. Einen ersten Blick auf die Knotixe, ihre Funktionsweise und darauf, welche Arten von Spielen mithilfe des neuen Nintendo-Titels kreiert werden können, bietet der Trailer Entdeckt Spielestudio für Nintendo Switch:

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Was sind Knotixe?

In Spielestudio stehen Dutzende von Knotixen bereit, die alle eine spezielle Funktion erfüllen. Diese Funktion entspricht ihrer Persönlichkeit. Die kleinen Charakterköpfe helfen dabei, Spiele von Grund auf zu gestalten. Indem Spieler:innen sie auf verschiedene Arten miteinander verbinden, lernen sie, wie ein Videospiel funktioniert. So können sie etwa eine menschenähnliche Spielfigur erschaffen und mithilfe eines Sticks bewegen, indem sie das Männchen-Knotix mit dem Stick-Knotix verbinden. Auf diese intuitive Weise erschließen sie sich die Grundlagen der Spieleentwicklung und können viele unterschiedliche Arten von Videospielen erstellen: von klassischen 2D-Jump-‘n’-Runs über rasante Kart-Rennen bis hin zu dynamischen Weltraum-Actionspielen!

Schritt für Schritt zum Spiel

Wer Spielestudio erstmals startet, beginnt im Modus Interaktive Lektionen. Hier treffen die Spieler:innen erstmals auf die schrulligen Knotixe. Sie vermitteln ihnen Schritt für Schritt und in humorvollen Lektionen das Grundkonzept der visuellen Programmierung. Zugleich sind die Einheiten so gestaltet, dass sie für alle Spieler:innen verständlich sind – unabhängig von ihrer Videospielerfahrung. An einzelnen Kontrollpunkten können die Entwickler:innen in regelmäßigem Abstand ihr Wissen auf die Probe stellen, indem sie kleine Rätsel oder Aufgaben lösen.

Im Modus Freies Programmieren können sie dann das Gelernte in die Tat umsetzen und ihre eigenen Spielideen zum Leben erwecken. Mit einem bloßen Tastendruck wechseln sie zwischen dem Programm- und dem Spielbildschirm hin und her, so dass sie jederzeit ausprobieren können, wie sich ihre Kreation spielt.

Schöpfungen teilen und Maus-Unterstützung

Auf der Suche nach Inspiration kann es hilfreich sein, Spiele von Freund:innen und Familienmitgliedern via Internet oder über die lokale Verbindung der Konsole herunterzuladen. Dazu ist nur ein Internetzugang, ein Nintendo-Account und die Mitgliedschaft bei Nintendo Switch Online erforderlich. Auf diese Weise können die Spieler:innen ihre eigenen Schöpfungen präsentieren und die Spiele von anderen testen. Probieren sie das Spiel einer anderen Person aus, können sie sogar in den Modus Freies Programmieren wechseln, um hinter die Kulissen zu schauen. So erfahren sie, wie das Spiel programmiert wurde und lernen dadurch weitere Tricks und Kniffe für ihre eigenen Kreationen.

Spielestudio lässt sich auf die verschiedenen Nintendo Switch-Arten erleben: unterwegs im Handheld-Modus oder daheim am Fernseher mit Joy-Con oder dem Nintendo Switch Pro Controller. Darüber hinaus können die Spieler:innen auch eine kompatible Maus nutzen, die sich über den USB-Anschluss der Nintendo Switch-Station mit der Konsole verbinden lässt.  Selbstverständlich ist das Spiel auch auf Nintendo Switch Lite spielbar.

Ab 11. Juni ist Spielestudio exklusiv im Nintendo eShop zum Preis von 29,99 Euro zu haben. Dann können angehende Spieleentwicklerinnen und Spieleentwickler die charmanten Knotixe kennenlernen und ihre eigenen Spiele erschaffen.

Webentwickler, Technik-Nerd und Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe. Dazu fast keine Konsolengeneration ausgelassen und auch sehr interessiert an Indie-Games.

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