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Addon/DLC

Pokémon Pokopia: Erweiterungspass Teil 1 im Test: Under the Sea

Von Stephanie Walter am 18. August 2026. Getestet auf Switch 2. 3 Min. Lesezeit. Zum Spiel hier klicken.

In Teil 1 vom Pokémon Pokopia: Erweiterungspass verschlägt es uns in die Unterwasserstadt Blubbmeeria. Wie uns der Ausflug ins kühle Nass gefallen hat, zeigt unser Test.

Auf Tauchgang

Das kostenlose Basis-Update, das allen Pokopia-Spielern zur Verfügung steht, hat unser Ditto mit einer neuen Fähigkeit ausgestattet. Mit „Taucher“ können wir uns jetzt unbegrenzt unter der Wasseroberfläche aufhalten und dort auch frei schwimmen und bauen, was uns völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Mit dieser neuen Bewegungsart erreichen wir in Teil 1 vom Erweiterungspass die neue Welt Blubbmeeria. Ein einsames Robball kommt in Trübküstia vorbei und bittet uns darum, seine Heimatstadt auf Vordermann zu bringen und jede Menge neuer Pokémon anzulocken, was wir natürlich gerne machen.

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Willkommen in Azuria City

Wie man sich anhand verschiedener Schriftstücke und Gebäude schnell denken kann, handelt es sich bei Blubbmeeria ums überflutete Azuria City, das schon bessere Zeiten gesehen hat. Und wir haben wieder richtig viel zu tun. Das riesige Areal bietet uns viele Möglichkeiten, aufzuräumen, Gebäude zu renovieren, unter der Wasseroberfläche oder an Land zu bauen und gemütliche Grotten oder sogar die dunkle Tiefsee zu erkunden. Besonders auffällig ist die große asiatische Pagode, die zum Teil aus dem Wasser ragt.

Die Atmosphäre ist dabei wirklich super schön umgesetzt. Uns erwarten gedämpftes Licht, leuchtend bunte Korallen, Algen, die sich in der Strömung wiegen, Meeresblumen oder auch Schlohte, aus denen Blubberblasen aufsteigen. Habitate bauen, Umgebungslevel erhöhen oder alle Winkel der Karte erkunden? Blubbmeeria ist wieder eine echtes Rabbithole, bei dem wir uns kaum entscheiden konnten, wo wir zuerst anfangen wollen. Mit dabei ist übrigens auch eine neue Wunderinsel. 

Wenn man demErweiterungspass etwas vorhalten wollte, dann, dass er seinen Wurzeln sehr treu bleibt, die Abläufe sind bekannt und wiederholen sich natürlich auch im Vergleich mit anderen Städten. Jeden, der Pokopia liebt, sollte das aber nicht stören. 

Asien lässt grüßen

Insgesamt warten drei neue Möbelstile im DLC auf uns. Zum einen dürfen wir uns auf maritime Einrichtungsgegenstände freuen, die aus Muscheln und Perlen bestehen, zum anderen stehen uns asiatische Teeregale, Lampions und weitere Möbel zur Auswahl, die an den fernen Osten erinnern. Mit weißen Gartenzäunen und runden Liegematten können wir es unseren Pokémon zusätzlich richtig gemütlich machen.

Hinzu kommen glänzende Straßenpflaster, Dächer mit Schuppenmuster und schwimmende Blöcke, mit denen wir schwebende Gebäude bauen können. Außerdem dürfen wir jetzt auch eine Bleibe in einem U-Boot beziehen.

Viele neue Freunde

Das Highlight des Erweiterungspasses sind natürlich die vielen neuen Pokémon, die wieder richtig liebevoll zum Leben erweckt wurden. Vor allem die Bewegungen im Wasser sind großartig umgesetzt. Während das freche Krebscorbs beispielsweise wild mit seinen vielen Beinchen rudert, schwebt die kleine Koralle Corasonn durchs Wasser und Muschas bewegt sich rückwärts mit Hilfe seiner Zunge. Ich finde auch die Idee gelungen, sich im DLC auf einen Pokémon-Typ zu konzentrieren und jedem von ihnen eine ganz eigene Bewegungsart zu geben.

Während manche unserer neuen Freunde uns wieder kleine Aufgaben stellen, bringen andere von ihnen spezielle Fähigkeiten mit und helfen uns dabei, Items zu säubern oder Ackerbau Unterwasser zu betreiben.

Fazit

Teil 1 vom Pokémon Pokopia: Erweiterungspass liefert für mich auf voller Linie ab, ich liebe es, wie sich die unterschiedlichen Pokémon im Wasser bewegen und freue mich über die vielen tollen Objekte und Möglichkeiten, die Blubbmeeria über und unter der Wasseroberfläche bietet. Mit der neuen Stadt eröffnet sich uns nochmal eine ganz neue Welt mit tollen Pflanzen, die sehr viel kreativen Spielraum bietet. Besonders gut haben mir dabei die leuchtenden Korallen und die schwebenden Blöcke gefallen.

Pro:
  • Konzentration auf Unterwasserpokémon
  • Bewegungen der verschiedenen Pokémon toll umgesetzt
  • Über und unter Wasser viel zu entdecken
  • Verschiedene Bau- und Möbelstile
  • Pflanzenwelt gut umgesetzt
  • Bauen auf schwebenden Blöcken
Contra:
  • Bleibt beim Ablauf anderen Städten sehr ähnlich
Unsere Wertung: 10 / 10
TestingBuddies Award Gold
Spiel getestet auf: Switch 2

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Stephanie Walter

Stephanie Walter

Leidenschaftliche Fantasy-Farmerin mit einem Faible für Japan-Rollenspiele der Marke Final Fantasy oder Persona. Als Sims-Fan gehören bei ihr aber auch nahezu alle Hauptspiele und Erweiterungen von EAs Personensimulation zum Standardrepertoire. Das Interessengebiet wird erweitert durch Shooter und Rollenspiele aus dem Star-Wars-Universum sowie durch Rätselspiele und Point-and-Clicks im Stile von Gray Matter oder Black Mirror.

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